Lesemonate Januar, Februar & März 2017

Da will man sich hinsetzen und einen Blogbeitrag darüber schreiben, was man im März so alles gelesen hat. Und dann merkt man, dass man dieses Jahr noch keinen Beitrag zu irgendeinem Lesemonat geschrieben hat. Ups. Es ist ja erst April, gell?

Nachdem ich letztes Jahr in all den Challenges, die ich mir vorgenommen hatte, kläglich versagt habe und deshalb gleich gar nicht mehr gebloggt habe, weil es nur noch frustrierend war, habe ich mir für das Jahr 2017 nur eine einzige Challenge vorgenommen. Im Jahr 2017 insgesamt 36 Bücher zu lesen. Die 52, die ich mir letztes Jahr vorgnommen hatte, waren dann doch etwas zuviel.

Zu meinem Challenge-Fail letztes Jahr bekommt ihr aber noch einen gesonderten Beitrag. Jetzt aber zu den Büchern, die ich in den ersten drei Monaten des Jahres so gelesen habe:

Lesemonat Januar
01. Kjetil Johnsen, „Dark Village – Das Böse vergisst nie“ (Dark Village; 1 | 269 Seiten | ebook) – 3/5
02. Kjetil Johnsen, „Dark Village – Dreht euch nicht um“ (Dark Village; 2 | 320 Seiten | ebook) – 3/5
03. Kjetil Johnsen, „Dark Village – Niemand ist ohne Schuld“ (Dark Village; 3 | 301 Seiten | ebook) –3/5
04. Kjetil Johnsen, „Dark Village – Zurück von den Toten“ (Dark Village; 4 | 272 Seiten | ebook) –3/5
05. Kjetil Johnsen, „Dark Village – Zu Erde sollst du werden“ (Dark Village; 5 | 304 Seiten | ebook) –2/5

Wow. Im Januar habe ich 5 Bücher und insgesamt 1.466 Seiten gelesen. Es waren nur ziemlich kurze E-Books, das stimmt, aber immerhin. Scheinbar hat es mich befreit, dass ich keinen selbstauferlegten Druck mehr durch diverse Challenges hatte. Die „Dark Village“-Reihe von Kjetil Johnsen hatte ich im Jahr 2013 schon einmal angefangen zu lesen. Allerdings gab es zu dieser Zeit noch nicht alle fünf Bände, weshalb ich im Januar beschloss, die ganze Reihe noch einmal zu lesen.

Ich fand sie nicht schlecht, die Bücher waren spannend zu lesen. Ein Pluspunkt ist, dass es endlich einmal ein lesbisches Pärchen in einem Jugendthriller gab. Aber vor allem die Auflösung hat mich nicht überzeugt, weshalb der letzte Band von mir nicht einmal mehr eine mittelmäßige Bewertung bekommen hat.

Lesemonat Februar
06. Sarah J. Maas, „Die Erwählte“ (Throne of Glass; 1 | 496 Seiten | Taschenbuch) – 4/5
07. Kristin Hannah, „Die Nachtigall“ (608 Seiten | Hardcover) – 4/5

Nach dem starken Lesemonat Januar kam dann im Februar eine Durststrecke. Es lag garantiert nicht an den Büchern, die fand ich nämlich wirklich gut, sondern eher an meinem Arbeitspensum im Februar. Vor allem bei der Arbeit war wirklich viel los und gegen Ende Februar habe ich mich dann auch endlich in eine Fahrschule getraut und hatte dementsprechend noch weniger Zeit.

Im Februar habe ich insgesamt 2 Bücher und 1.104 Seiten gelesen. Auf „Die Erwählte“, den ersten Band der „Trone of Glass“-Reihe von Sarah J. Maas war ich sehr gespannt, weil viele sehr begeistert von dieser Reihe waren. Ich fand den Auftakt auch wirklich gut, ich kam nur unter der Woche gar nicht voran, da ich jeden Abend nur 5 Seiten las und dann einschlief, was mich ziemlich genervt hat. Die Auflösung am Ende hat mich etwas enttäuscht und war für mich etwas zu vorhersehbar, deshalb hat „Die Erwählte“ von mir auch nur vier Sterne bekommen.

„Die Nachtigall“ von Kristin Hannah konnte ich auch endlich lesen und war ziemlich begeistert. Seit langem habe ich endlich einmal wieder eine Geschichte gelesen, die während des Zweiten Weltkriegs spielt und habe mit den beiden ungleichen Schwestern Vianne und Isabelle mitgefiebert.

Lesemonat März
08. Celeste Ng, „Was ich euch nicht erzählte“ (284 Seiten | Hardcover) – 3/5
09. Kass Morgan, „Die 100“ (Die 100; 1 | 230 Seiten | ebook) – 4/5
10. Kass Morgan, „Die 100 – Tag 21“ (Die 100; 2 |320 Seiten | ebook) – 4/5
11. Kass Morgan, „Die 100 – Heimkehr“ (Die 100; 3 |321 Seiten |ebook) – 3/5

Im März habe ich mit insgesamt 4 Büchern und 1.155 Seiten wieder ein kleines bisschen mehr gelesen als im Februar. Von „Was ich euch nicht erzählte“ war ich ziemlich überrascht, da ich mir dank dem Klappentext eine völlig andere Geschichte vorgestellt hatte als die, die ich dann bekam. Das war allerdings nichts schlechtes. Es war ein Familiendrama, das mich sehr berührt hat.

Tja…und dann war ich neugierig, wieso alle so begeistert von „The 100“ sind. Statt die Serie zu sehen, lieh ich mir die Trilogie aus unserer eAusleihe aus und verschlang alle drei Bände hintereinander. Von den ersten beiden Bänden war ich sehr begeistert, der letzte Band flachte meiner Meinung nach etwas ab. Viele Erklärungen, die ich mir vom Ende der Trilogie erhofft hatte, kamen einfach nicht und das Problem wurde einfach nicht mehr angesprochen. Das fand ich etwas enttäuschend. Und dass die Bücher nicht mehr sehr viel mit der Serie zu tun haben, fand ich immer mal wieder im Gespräch mit meinem Freund heraus. Aber das ist ja nicht schlimm. Vielleicht schaue ich irgendwann auch einmal die Serie.

Das waren die Bücher, die ich im ersten Drittel des Jahres gelesen habe. Momentan lese ich „Apple & Rain“ von Sarah Crossan – und dieses Buch macht mich so, so traurig. Ich bin schon gespannt, was der Lesemonat April noch so bringen wird.

Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Wie haben sie euch gefallen?

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