[Rezension]: „Vierundzwanzig Stunden“ von Guillaume Musso

Lesegrund
Tjaa…gute Frage. Es ist ein Buch von Guillaume Musso, auf dessen Bücher ich durch die liebe Kossi gestoßen bin? Und ich war sehr neugierig auf dieses Buch – ich glaube, das sind Gründe genug. 😉

Worum geht es?
Arthur Costello erbt von seinem Vater ausgerechnet den alten Leuchtturm auf Cape Cod. Aber auch das nur unter zwei Bedingungen: Er darf den Leuchtturm und das angrenzende Häuschen auf keinen Fall verkaufen. Und er darf die Tür, die Arthurs Vater vor vielen Jahren zumauerte und die zu einem geheimen Raum führt, auf keinen Fall öffnen…

Schreibstil
Ich mag Mussos Schreibstil. Er lässt sich leicht lesen und bei jedem Kapitel hatte zumindest ich das Bedürfnis, sofort weiterlesen zu wollen.

Negatives
Ich glaube, das Ende der Handlung habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber das sehe ich nicht unbedingt negativ, das liegt vermutlich eher an mir und nicht am Buch. Außerdem finde ich es toll, wenn einen ein Buch somit auch nachdem man es gelesen hat, nicht loslässt und man weiter darüber nachdenkt.

Positives
Musso schreibt so spannend, dass man als Leser sofort in der Handlung drin ist. Außerdem legt man das Buch nur ungern zur Seite, da man aufgrund der Dynamik einfach immer weiterlesen möchte. Ich konnte mich auch sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen, seine Gefühle und seine Denkweise nachvollziehen. Ich habe wirklich sehr mit Arthur und seiner scheinbar auswegslosen Situation mitgelitten.

Fazit
Ich war ja so neugierig auf dieses Buch, da ich „Nacht im Central Park“, das erste Buch Mussos, das ich je gelesen habe, gut fand, es mich aber noch nicht so vollständig überzeugen konnte. Deshalb wollte ich es unbedingt noch einmal versuchen. „Vierundzwanzig Stunden“ war glaube ich genau das richtige Buch dafür. Die Handlung hat mich teilweise etwas an „Die Frau des Zeitreisenden“ erinnert und passte perfekt in dieses Liebe-aber-hauptsächlich-Thriller-Genre von Mussos Büchern.
Ich habe Blut geleckt und will mehr! Das war definitiv nicht das letzte Buch von Guillaume Musso, das ich gelesen habe.

Montagsfrage #27

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen:

Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Wie ich mit einem Cliffhanger klarkomme? Das kommt ganz darauf an, ob ich das nachfolgende Buch schon bei mir habe oder nicht. 😉
Wenn ich  es noch nicht bei mir habe, es gar noch gar nicht erschienen ist, komme ich nicht so gut damit klar. Aber ich muss eben damit leben. Momentan ist es so, dass ich auf den Folgeband der „Game of Thrones“-Reihe von George R.R. Martin warte. Am Ende des letzten Bandes tauchten mehrere fiese Cliffhanger auf, aber das ist man von diesem Autoren schon gewöhnt. Wobei…ganz daran gewöhnen werde ich mich wohl nie.
Ich lese in der Zwischenzeit eben andere Bücher und hoffe sehr, dass das nächste Buch bald erscheint und bin gespannt, ob der Cliffhanger zu meiner Zufriedenheit aufgelöst wird.

Mit offenen Enden komme ich schon viel besser klar. Ich mag offene Enden. Ich mag es, wenn ich mir selbst ausdenken kann, wie das Buch wohl ausgehen mag. Was wohl noch passieren wird. Offene Enden mag ich wirklich sehr.

Wie sieht es bei euch aus? Wie steht ihr zu Cliffhangern und offenen Enden?

 

Lesemonat Juli

Kaum zu glauben: Dies ist der erste Blogpost, den ich in diesem Monat schreibe. Traurig, aber wahr.
Aber was soll es…Anfang des Monats war sehr viel zu tun und danach habe ich zwei Wochen einen wunderbaren Urlaub genossen. Zuerst auf der Insel Usedom (die so wunder-wunderschön ist!!) und dann noch etwas zu hause.

Der Juli ist schon wieder so weit weg, dass ich erst einmal rekonstruieren musste, was ich im Juli eigentlich gelesen habe:

23. John Katzenbach, „Der Wolf“ – 1/5
24. Melanie Raabe, „Die Falle“ – 4/5
25. Laura Newman, „Another Day in Paradise“ (ADIP #1) – 3/5

Wie ihr seht,begann der Monat lesetechnisch nicht so toll. Ich hatte zuvor noch nichts von John Katzenbach gelesen und ehrlich gesagt hatte mich an diesem Buch das Cover sehr angezogen. Der Inhalt war dann aber leider nicht so toll wie das Cover. Ich hatte auf einen spannenden Thriller gehofft, war am Ende aber nur genervt, weil sich die Handlung nur noch in die Länge zog.

Viel, viel besser gefiel mir da „Die Falle“ von Melanie Raabe. Ein psychologischer Thriller, der mich bis zur letzten Seite nicht mehr los ließ. Melanie Raabes zweiten Thriller, der am Montag erscheint, muss ich mir jedenfalls unbedingt auch kaufen.

Laura Newmans Buch „Another Day in Paradise“ klang toll und da ich die Autorin von ihrem Youtube-Kanal kenne, wollte ich das Buch mögen. Es war ein Endzeit-Roman, es ging um Zombies, es klang klasse. Aber so richtig begeistert war ich dann irgendwie nicht. Vielleicht sollte ich es mal mit einem anderen Roman von Laura Newman versuchen. Habt ihr da Tipps für mich?