[Rezension]: „Ein Mann namens Ove“ von Fredrik Backman

Lesegrund
Ich hatte von Lesern meines Vertrauens schon viel von „Ein Mann namens Ove“ gehört und als es im Dezember 2015 unausgeliehen bei uns in der Bücherei im Regal stand, musste ich es einfach mitnehmen. Gut, dass ich das getan habe!

Worum geht es?
Ove ist der Nachbar aus der Hölle. Ein Kontrollfreak obersten Grades. Jeden Morgen steht er um Viertel vor sechs auf und dreht seine Kontrollrunde durch die Straße, in der er wohnt. Er achtet peinlich genau darauf, dass keine Fahrräder unter dem Schild „Fahrräder abstellen verboten“ stehen und schreibt sich die Kennzeichen von widerrechtlich geparkten Wagen auf. Ove ist ein mürrischer, griesgrämiger Mensch. Doch seine geordnete Welt ändert sich, als neue Nachbarn im Viertel einziehen und als erstes mit ihrem Anhänger seinen Briefkasten abrasieren…

Schreibstil
Der Schreibstil von Fredrik Backman ist wirklich toll und hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird sehr schwarzhumorig erzählt, bleibt zugleich aber ernst, wenn das Thema Ernsthaftigkeit erfordert. Auch dank des Schreibstils habe ich mich in diesem Buch sehr „zu hause“ gefühlt.

Negatives
Tja, hier muss ich einfach mal schreiben: Nichts. Wirklich, rein gar nichts. Die Geschichte war nicht zu lang oder zu kurz, sondern genau richtig. Eventuell hätte ich gerne noch etwas mehr vom Familienleben von Parvaneh, Patrick und den Kindern erfahren, aber das wäre nur das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Positives
Alles? Ich musste schon beim Lesen des Eingangskapitels grinsen. Obwohl Ove wirklich kein sonderlich sympathischer Mensch ist, sind seine Begegnungen mit all den Menschen aus seiner Nachbarschaft so herzerwärmend. Und ich konnte ebenso verstehen, wie sehr er sich nach seiner verstorbenen Frau sehnte.

Fazit
Dieses Buch ist schwarzhumorig, aber zu gleichen Teilen ernst und hat zumindest mich zu Tränen gerührt. Ich konnte mich von Anfang an in die Figuren hineinfühlen und wollte immer mehr vom Leben in Oves Nachbarschaft erfahren. Gegen Ende des Buches habe ich dann noch ein paar Tränchen verdrückt. Ich mochte dieses Buch so sehr, falls ihr es noch nicht gelesen habt, müsst ihr es unbedingt lesen!

Diese Rezension erscheint außerdem auf Goodreads.com.

 

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3 Gedanken zu “[Rezension]: „Ein Mann namens Ove“ von Fredrik Backman

  1. Ein wenig spät, aber … Ich hab gerade die Vorschau für den Film gesehen. Ich glaube, ich frage mal Papa, ob wir uns ihn ansehen wollen. Wenn das Buch nur halb so gut ist, wie der Trailer es erahnen lässt, dann muss ich das Buch auch mal lesen. 🙂

    • Das Buch ist so,so toll. Ich mochte es von der ersten bis zur letzten Seite. Den Film würde ich auch gerne sehen, mal schauen, was sie daraus gemacht haben. 🙂

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