Kleiner Jahresrückblick – Teil 1

Als kleinen Bücher-Jahresrückblick auf 2014 möchte ich euch die 10 Bücher vorstellen, die mir letztes Jahr besonders gut gefallen haben. Die Idee steht schon seit etwa einer Woche. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass es so schwierig werden würde, auf zehn Bücher zu kommen, die mir wirklich gut gefallen haben und – jedes auf seine Weise – etwas Besonderes für mich waren. Ich habe mir letztes Jahr sehr viele Bücher aus der Bücherei ausgeliehen (es ist noch viel verlockender als sowieso schon, wenn man dort arbeitet. ;)) und musste feststellen, dass da auch vieles darunter war, was mir nicht wirklich gefallen hat. Und da ich ja kein Buch zur Seite legen kann, sondern den Ehrgeiz habe, Bücher, die ich anfange, auch zuende zu lesen (warum auch immer…), habe ich auch einige Zeit mit Büchern verbracht, die mir wirklich gar nicht zugesagt haben. Aber darum soll es heute ja gar nicht gehen. Genug geschwafelt, hier kommen sie, die zehn Bücher, die mich im Jahr 2014 am meisten beeindruckt/gefesselt/überrascht haben:

1) „Der Heckenritter von Westeros“ von George R. R. Martin:
Alle Ereignisse aus „Der Heckenritter von Westeros“ finden vor den Geschehnissen in der „Game of Thrones“-Reihe statt. Der Leser begibt sich mit Dunk, einem armen Jungen, der sich als Knappe eines Heckenritters verdingt hat auf eine abenteuerliche Reise. Dunk möchte selbst Ritter werden und meldet sich unter dem Namen „Ser Duncan“ zu einem Turnier an. Nur leider hat er keinen Knappen -noch nicht, denn bald begnet ihm Ei. Was es mit Eis Herkunft auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden. Ich jedenfalls war, als ich das Buch letztes Jahr im Juni gelesen habe, restlos begeistert und warte gespannt auf den zweiten Teil.

2) „Saeculum“ von Ursula Poznanski:
Da ich von „Erebos“ sehr begeistert war, hat mir eine Kollegin „Saeculum“ empfehlen und als ich vor Weihnachten auf der Suche nach Lesestoff war, den ich zu meinen Eltern mitnehmen könnte, habe ich mir auch „Saeculum“ aus der Bücherei ausgeliehen. Ich konnte einfach nicht widerstehen und musste es nach den Weihnachtsfeiertagen einfach lesen. Das Thema allein (Live Action Roleplay) hat mich sehr angesprochen, da ich das zwar nicht selbst betreibe, mir aber immer gerne davon erzählen lasse. Und das noch in Verbindung mit einem spannenden Thriller -perfekt. Der Schreibstil hat mich sehr gefesselt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, wusste am Ende, genau wie der Protagonist, nicht mehr, wem ich trauen konnte und wem nicht. „Saeculum“ kann ich jedem nur ans Herz legen.

3) „Ein Lied für meine Tochter“ von Jodi Picoult:
Bisher konnten mich alle Bücher von Jodi Picoult begeistern, weshalb ich auch „Ein Lied für meine Tochter“ lesen musste. Die Musiktherapeutin Zoe trennt sich von ihrem Mann, weil sie sich in eine Frau verliebt hat und mit ihr zusammenleben möchte. Die beiden möchten eine Tochter großziehen, aber der Ex-Mann ist sehr konservativ-religiös und tut alles, um Zoes Glück zu zerstören. Dieses Buch hat mich auch sehr in seinen Bann gezogen und noch lange, nachdem ich es gelesen hatte, beschäftigt. Einen Kritikpunkt möchte ich hier aber trotzdem noch erwähnen: Ich fand es etwas unpassend, dass Zoe, kaum dass sie eine neue Beziehung mit einer Frau hat, diese immer mit ihrem Ex-Mann vergleicht und ständig erwähnt, dass alles in einer lesbischen Beziehung so viel zärtlicher und toller ist als in einer heterosexuellen Beziehung. Ich finde, das kommt nicht darauf an, ob man nun eine heterosexuelle oder eine homosexuelle Beziehung führt, sondern auf die jeweiligen Partner.

4) „Cinder“ von Marissa Meyer:
Die Geschichte von Cinderella mal ganz anders. Cinder lebt in einer Welt in unserer Zukunft, ist ein Cyborg und Mechanikerin. Das war schon ein zwingender Grund dafür, dass ich dieses Buch einfach lesen musste! Die Charaktere waren wunderbar beschrieben, die Welt, in der Cinder lebt, ist genauso grausam wie faszinierend. Zusammen mit dem Prinzen, den ich sehr mochte und der Bedrohung unseres Planeten durch die „Lunars“, die Mondbewohner und durch eine mysteriöse Krankheit namens „Letumosis“, ergab alles eine perfekte Mischung. Ich mochte das Buch sehr und freue mich schon darauf, die nachfolgenden Bände zu lesen.

5) „Sehen wir uns morgen?“ von Alice Kuipers:
Dieses Buch haben mir zwei meiner Kolleginnen in die Hand gedrückt, die es beide gelesen und sehr gemocht hatten. Schon beim Durchblättern fand ich es faszinierend: Ein Buch, ganz in Notizen am Kühlschrank geschrieben. Diese Briefe, die sich die 15jährige Claire und ihre Mutter schreiben, werden immer länger, bis am Ende etwas Tragisches passiert. Aber ich werde hier ganz sicher nicht spoilern. Ich fand es faszinierend, wie man einen ganzen Roman in Form von Zetteln am Kühlschrank schreiben kann, aber es geht, es laß sich so schnell, dass ich das Buch in 45 Minuten durch hatte und auch nicht aufhören konnte, bis ich es beendet hatte. Die Seiten bestehen immer aus einem Bild des Kühlschrankinhalts (der sich immer ändert) und auf der Seite daneben ist dann der Brief am Kühlschrank zu finden. Ein ganz tolles Buch, das ich auch nur jedem ans Herz legen kann. Nur Finger weg, wer traurige Enden nicht mag!

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