[Kurz & knapp]: Im Urlaub gelesene Bücher – Teil 1

Ich bin jetzt schon über 14 Tage wieder aus dem Urlaub zurück, aber ich möchte euch einen kleinen Überblick über die Bücher geben, die ich im Urlaub gelesen habe.  Da ich während des Urlaubs 10 Bücher gelesen habe und nicht die Zeit finde, zu jedem eine Rezension zu schreiben, habe ich beschlossen, zu diesen Büchern eine kurze Einschätzung zu schreiben. Zu denen, die mich besonders beeindruckt haben, wird es dann später noch eine Rezension geben.

Mary Higgins Clark, „Gnadenfrist“:

Die Mutter des kleinen Steves wurde ermordet, während der Junge zuschauen musste. Der Täter sitzt hinter Gittern und soll hingerichtet werden. Doch dann wird Steve entführt – vom wahren Täter, der den einzigen Zeugen des Mordes beseitigen will.

Ein solider Thriller, ich fand es spannend, dass man immer wieder ganze kurze Kapitel aus der Sicht des Mörders liest. Interessant und nicht zu vorhersehbar und auch die Charktere waren mir sympathisch. Zum Ende hin wurde es immer spannender, aber ich möchte hier natürlich nicht zu viel von der Handlung verraten. (3/5 Sternen).

Emily Hainsworth, „Bis ich bei dir bin“:

Cams Freundin Viv starb vor kurzem bei einem Autounfall. Er ist immer noch nicht darüber hinweg, auch wenn er nur zu schmerzlich merkt, dass das Leben auch ohne Viv einfach weitergeht und seine Familie und Freunde langsam die Geduld mit ihm und seiner Trauer verlieren. Doch dann entdeckt er eines Abend an der Unfallstelle ein merkwürdiges Mädchen – und eine Art Loch, das in eineParallelwelt führt. In eine Welt, die er nach einer unglaublichen Entdeckung gar nicht mehr verlassen möchte.

Das Buch hörte sich vielversprechend an und gefiel mir am Anfang auch. Aber nachdem dann der „große Knall“ passiert war, wurde das, was passierte, immer haarsträubender und ich konnte Cams Entscheidungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Ich hätte mir mehr von diesem Buch versprochen. (2/5 Sternen).

Arno Strobel, „Abgründig“:

Eine Gruppe Jugendlicher bricht von einem Feriencamp aus unerlaubt zu einer Bergtour auf. Sie werden von einem Unwetter überrascht und müssen in einer Berghütte Schutz suchen, nachdem sie die Orientierung verloren haben. Am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden und nur eine Blutlache bleibt zurück. Gibt es unter ihnen einen Mörder? Wem können sie noch trauen und wem nicht, nachdem es am Abend davor sogar eine Prügelei gab?

Meine Erwartungen an dieses Buch waren nicht sehr hoch, da ich kurz vorher einen Thriller für Erwachsene von Arno Strobel gelesen hatte und nicht ganz so begeistert war. Umso besser fand ich es, dass meine Erwartungen an diesen Thriller für Jugendliche haushoch übertroffen wurden. Auch wenn mir viele der Charaktere überhaupt nicht sympathisch waren und zwei der Mädchen, die zu der Gruppe gehörten, sehr austauschbar erschienen, fand ich das Buch sehr, sehr spannend. Hier gefiel mir auch Arno Strobels Schreibstil sehr. Auch wenn ich über diese Art Situation in einem Jugendthriller spätestens seit der „Tal“-Reihe von Krystyna Kuhn schon einmal gelesen habe, wurde es mir hier nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Auch die Auflösung war meiner Meinung nach sehr gut gemacht. (4/5 Sternen).

Inge Löhnig, „Dein Blick so kalt“:

Auf das Praktikum als Mediengestalterin in München hatte Lou hart hingearbeitet. Nur ihrerHartnäckigkeit, auch gegenüber ihren Eltern, hatte sie es zu verdanken, nun doch ihren Traum zu leben und für ein paar Monate in München zu leben und zu arbeiten. Doch dann kommt alles anders – sie hat eine Mitpraktikantin, die ihr das Leben zur Hölle machen möchte und ihr Chef belästigt sie. Langsam aber sicher wird ihr auch klar, dass jemand sie beobachtet – in ihrer Wohnung. Die Polizei nimmt sie nicht ernst und sie hat Angst, aber sie möchte sich die große Chance auf einen Ausbildungsplatz in dieser renomierten Medienagentur zu ergattern, nicht verbauen.

Ich wollte schon immer einmal einen der Arena-Thriller für Jugendliche lesen. Und da dieser hier in der eAusleihe gerade nicht entliehen war, ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf. Gut geschrieben war der Thriller auf alle Fälle – Lou war mir auf Anhieb sympathisch und ich kam rasend schnell in die Geschichte hinein. Ich litt mit ihr, als ihre Eltern ihr alle nur möglichen Steine in den Weg legten, da sie andere Pläne hinsichtlich Lous Berufswahl hatten. Ich freute mich mit ihr, als sie schließlich doch nach München ziehen konnte. Als schließlich klar wurde, dass sie beobachtet wird, war für mich auch beim besten Willen nicht zu erahnen, wer nun Lous unheimlicher Stalker sein sollte. Ich verdächtigte so ziemlich jeden und musste einfach immer weiter und weiter lesen. (3/5 Sternen).

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Lesemonat Mai

Jetzt ist es tatsächlich schon wieder Juni und ich genieße meinen Urlaub in vollen Zügen. Die Tage verbringe ich mit Strandspaziergängen, Radtouren, gutem Essen und natürlich meinen Büchern. Bisher eigentlich eher meinem E-Book-Reader Erst, da ich mir viele ebooks aus der eAusleihe meiner Bücherei ausgeliehen habe und deshalb gegen die Leihfrist anlese. Entsprechend viel habe ich im Mai auch gelesen – was ich vorher nie gedacht hätte:

Mai

12. Erin Jade Lange, “Butter” – 3/5
13. Arno Strobel, “Das Rache-Spiel” – 2/5
14. Ilaria Palomba, “Tu dir weh” – 1/5 (ebook)
15. Benjamin Constable, “Die drei Leben der Tomomi Ishikawa – 4/5 (ebook)
16. Mary Higgins Clark, “Gnadenfrist” – 3/5 (ebook)
17. Emily Hainsworth, “Bis ich bei dir bin” –2/5 (ebook)
18. Arno Strobel, “Abgründig” –4/5 (ebook)
19. Inge Löhnig, “Dein Blick so kalt” – 3/5 (ebook)

Ein ganz schlimmes Buch habe ich mit „Tu dir weh“ im Mai gelesen. Ich fand es nur schrecklich und werde vielleicht auch noch einen gesonderten Post darüber schreiben. „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“ und „Abrgündig“ gefielen mir dagegen ziemlich gut. Im Moment lese ich gerade „Die Arena“ von Stephen King, was mir bisher auch echt gut gefällt.