[Kurz & Knapp]: Maggie Stiefvater, „Forever“

Kurz & Knapp:
„Forever“ (The Wolves of Mercy Falls #3) von Maggie Stiefvater

(496 Seiten)

Ich habe mich entschieden, die Bücher, die ich 2013 gelesen und bisher noch nicht rezensiert habe, nur noch sehr kurz zu rezensieren, da mir zu längeren Rezensionen einfach die Zeit fehlt. Für Kurzrezensionen habe ich die Rubrik „Kurz & Knapp“ ins Leben gerufen. Rezensionen, die ich letztes Jahr noch geschrieben habe, werde ich so posten, wie ich sie abgespeichert habe. Und bei Büchern, die mich ganz besonders beeindruckt haben, wird die Rezension auch etwas ausführlicher ausfallen.

Kurzum: Ich werde hier wieder regelmäßig etwas schreiben, auch wenn ich momentan wegen der Arbeit leider kaum zum Lesen komme. Jetzt aber die Rezension zu „Forever“, die ich schon im August letzten Jahres getippt habe:

Direkt nach „Linger“ musste ich dann unbedingt „Forever“ lesen, da ich wissen wollte, wie die Geschichte um Grace und Sam ausgehen wird. Über den Inhalt werde ich wieder so gut wie nichts sagen, da ich niemanden spoilern möchte.

Der Schreibstil hat es mir, wie auch schon in den beiden Vorgängerbänden, echt angetan. Ich finde, Maggie Stiefvater kann Gefühle so unglaublich echt an den Leser heranbringen. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich Grace und Sam, wenn sie voneinander getrennt waren, so gut verstanden habe und so sehr mit ihnen mitgelitten habe, da mir das „für lange Zeit von einer geliebten Person getrennt sein“ nicht unbekannt ist, aber es kann eigentlich nicht nur daran gelegen haben. Diese Geschichte lebt einfach durch ihre Charaktere.

In „Forever“ habe ich auch endlich Cole in mein Herz geschlossen, da er sich innerhalb dieses Bandes enorm weiterentwickelt hat und man als Leser endlich mehr Informationen und Hintergründe bekommen hat, um ihn verstehen zu können.

Dieses Buch ist sehr viel „Action“-lastiger als die Vorgängerbände, da eine Treibjagd auf die Wölfe von Mercy Falls veranstaltet werden soll, was Grace, Isabel, Sam und Cole auf jeden Fall verhindern wollen. Schön fand ich auch, dass man einiges über Sams Kindheit und die Zeit, in der er mit den anderen „Werwölfen“ aufwuchs, erfuhr. Diese Geschichten haben mich auch sehr berührt.

Absolut hassenswert werden mir immer Graces‘ Eltern in Erinnerung bleiben, die die Bezeichnung „Eltern“ eigentlich gar nicht verdient haben. Wenn ihr herausfinden möchtet warum, müsst ihr die Trilogie schon selbst lesen.

Es ist ein würdiger, sehr schöner, manchmal auch sehr trauriger Abschluss der Trilogie, der mir sehr gut gefallen hat. Ich werde ganz sicher noch weitere Bücher von Maggie Stiefvater lesen und bin sehr froh, dass ich sie als Autorin sozusagen für mich entdeckt habe.

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.