[Themengeraschel]: Hörbücher

Ich hatte schon lange die Idee, hier auch einmal über Themen zu schreiben, die mit Bücherblogs oder einfach mit dem Thema „Buch“ zu tun haben und mich persönlich betreffen. Damit hier auf meinem Blog nicht nur Aktionen, Lesestatistiken oder Rezensionen gepostet werden. 😉

Eins vorweg: Ich höre keine Hörbücher. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum ich dann über Hörbücher schreiben möchte – es ist nicht so, dass Hörbücher mich nicht interessieren oder reizen würden. Wenn ich bei anderen Buchbloggern lese, dass sie in diesem Monat dieses oder jenes Hörbuch gehört haben oder Freundinnen mir erzählen, dass sie sich Hörbücher aus der Bibliothek ausgeliehen haben, weil sie es so schön finden, Abends bei einem Hörbuch zu entspannen, frage ich mich jedesmal: ‚Wieso höre ich eigentlich keine Hörbücher?‘

Als Kind habe ich sehr, sehr gerne Kassetten gehört. Ihr wisst schon, diese viereckigen Dinger aus Plastik mit dem Band und den zwei Löchern? In die man einen Stift stecken und so mechanisch vor- oder zurückspulen konnte? Jedenfalls saß ich als Kind stundenlang vor meinem Kassettenrecorder und habe Märchen oder Geschichten von Pumuckl, Alfred J. Kwack, usw. gehört.

Vor einigen Jahren hat mir meine Brieffreundin ein Hörbuch geschenkt. „Für immer vielleicht“ von Cecilia Ahern. Ich habe versucht, es so zu hören, indem ich in meinem Zimmer saß und zuhörte, ich habe versucht, es beim Bügeln zu hören, ich habe bestimmt auch noch andere Sachen versucht, aber ich konnte einfach nicht so lange zuhören. Irgendwann habe ich es aufgegeben, sie schenkte mir zur nächsten Gelegenheit das Buch und ich las es.

Weil ich keinen Schimmer habe, wieso ich dem Medium „Hörbuch“ bisher nichts abgewinnen konnte, habe ich meiner Brieffreundin, als sie mich fragte, was ich mir zum Geburtstag wünschen würde, gesagt: „Ich wünsche mir ein Hörbuch. Ich will das nochmal probieren.“

Und weil meine Brieffreundin toll ist, trudelte das hier bei mir ein:

Edgar-Wallace-Box Ich bin gespannt. Morgen werde ich mir die ersten beiden CDs („Der unheimliche Mönch“) einmal auf meinen  iPod laden und schauen, wie ich mit diesem Medium klarkomme. Ich werde von meinem Selbstversuch berichten. Werde ich „angefixt“ sein und nur noch Hörbücher hören wollen? Wird auch Edgar Wallace mich nicht zum Hörbuchhörer machen? Man darf gespannt sein…

Wie geht es euch denn so? Mögt ihr Hörbücher und hört sie regelmäßig, oder lest ihr lieber selbst, als dass ihr euch vorlesen lasst? Welches war denn euer erstes Hörbuch? Und findet ihr diese Themenposts gut? Ich würde mich über eure Meinung freuen! 🙂

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13 Gedanken zu “[Themengeraschel]: Hörbücher

  1. Ich habe es auch mehrfach mit Hörbüchern versucht, aber ich krieg da irgendwie dann nur die Hälfte mit, wenn ich das nebenbei laufen lasse.
    Im Gegensatz dazu mag ich Hörspiele viel lieber…so a la Bibi Blocksberg, TKKG, Die drei ??? usw. wo es dann eben mehrere Sprecher für die verschiedenen Rollen gibt. Das funktionierte als Kind für mich und geht heute noch.
    Als Kind habe ich auch Märchenkassetten gehört, aber die gingen auch nicht so lange wie ein Hörbuch. Ich versuche es in Abständen immer mal wieder, aber bisher hat’s nie wirklich geklappt.
    Ich bin gespannt, was du berichten wirst!

    • Also nebenbei laufen lassen könnte ich das sowieso nicht. Ich kann eh kein Multitasking, dann würde ich gar nichts vom Hörbuch mitbekommen.
      Stimmt, als Kind habe ich auch eher Hörspiele gehört, Bibi Blocksberg habe ich geliebt. 😉 Und Märchenkassetten habe ich auch gehört, aber da waren dann immer auch noch Hörspielelemente dabei, da war es nie so, dass nur jemand vorgelesen hat.
      Allerdings mochte ich es immer sehr, wenn mir jemand etwas vorgelesen hat, deshalb müssten mir Hörbücher ja eigentlich auch zusagen. Nun ja…ich probiere das jetzt nochmal und berichte dann. 🙂

      • *lach* Okay gut, ich bin absolut Multitasking…wäre ich das nicht…ich weiß gar nicht, wie ich überleben würde. 😉 Ich mache am Tag sehr viele Dinge gleichzeitig. ^^

        Eben das! Das mag ich heute noch. 😉 Hab auf meinem Ipod ne Menge TKKG Folgen. *lach* So für zwischendurch, wenn ich mal Lust bekomme.

        Ich bin sehr gespannt!! 🙂 Eventuell versuche ich es irgendwann auch mal wieder.

      • Ja, ich lese ja auch immer wieder, dass du lesen und nebenher fernsehen oder Musik hören kannst. Das könnte ich nicht, da würde ich dann weder von dem, was ich schaue oder höre, noch von dem, was ich lese etwas mitbekommen. 😉

        Aww, das ist ja toll. Ich könnte auch mal wieder meine alten Kassetten rauskramen. Einen alten Kassettenrecorder habe ich auch noch. Du bringst mich auf ne Idee! 😉

        Ich bin genauso gespannt! 🙂

      • Lesen und Musik hören ist auch bei mir eine schwierige Kombination. Das geht eigentlich nur, wenn ich Soundtracks höre oder andere Musik ohne Gesang, weil ich sonst mitsinge. 😉 Und das verträgt sich mit dem Lesen nicht so. 😉

        yay! 🙂

  2. Ich hab als Kind auch Hörspielkassetten geliebt, aber Hörbüchern kann ich leider nichts abgewinnen. Mir geht es da auch so, dass ich mich nicht wirklich drauf konzentrieren kann. Ich finde lesen einfach viel intensiver.

    • Das ging mir bis jetzt auch immer so. Ich habe mich jetzt nur immer mal wieder in Situationen erwischt, in denen ich mir gedacht habe, es wäre doch ganz nett, jetzt ein Hörbuch zu hören. Beim Bügeln, zum Beispiel. Oder wenn einen die Mitreisenden auf Zugfahrten zu sehr ablenken. Oder auf Autofahrten als Mitfahrer. Ich probiere das jetzt einfach noch einmal aus und werde dann berichten. 🙂

      • Ich überlege ja immer noch, ob ich mir „Er ist wieder da“ nicht als Hörbuch gönnen soll. Könnte mir vorstellen, dass Christoph Maria Herbst das wirklich gut macht.

  3. Also, ich bin ein großer Fan von Hörbüchern. Vor allem für lange Auto- oder Bus- oder Zugfahrten. Hörspiele höre ich auch heute noch und ich gebe dir völlig recht, dass das nicht GANZ dasselbe ist, aber ich fand’s als Kind auch immer ganz toll, wenn meine Mutter mir eine Geschichte vorgelesen hat (oder so), und ich finde, ein Hörbuch ist nichts anderes. Jemand liest dir eine Geschichte vor.

    Das klappt für den einen eben perfekt und für den anderen gar nicht. Muss man ausprobieren.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich mir meistens Hörbücher kaufe, die Leute vorlesen, von denen mir die Stimme gefällt. Z.B. Benedict Cumberbatch, David Tennant oder Gareth David-Lloyd. Im besten Fall gefällt mir auch noch die Story und/oder die Reihe. Im Fall von DT und GD-L natürlich „Doctor Who“ und „Torchwood“ Bücher.
    Ganz toll finde ich auch die BBC Radio Plays von „Torchwood“, wo dann wirklich alle mitsprechen, also John Barrowman, Gareth David-Lloyd, Eve Myles… Einmal sogar Tom Price (PC Andy) und Kai Owen (Rhys). 🙂 Das ist dann zwar nicht ganz ein Hörbuch sondern wieder ein Hörspiel, aber hey! Hauptsache die richtigen Stimmen! 😀

    Leider ist das bei deutschen Hörbüchern etwas schwieriger, da Stimmen, die ich gut finde (z.B. Jan Josef Liefers oder Christoph Maria Herbst) meistens – für mich – total uninteressante Bücher vorlesen.

    Was ich total super finde, ist von Kerstin Gier „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“, gelesen von Mirja Boes, und von Marlies Ferber „Null null siebzig: Operation Eaglehurst“, gelesen von Hans Peter Hallwachs.

    Aber, wie schon gesagt, Hörbücher sind nicht für jeden. 🙂

    • Ja, ich habe meine Hörspielkassetten als Kind echt geliebt, Pumuckl oder Bibi Blocksberg und all sowas. Und ich mochte es auch sehr, wenn mir jemand vorgelesen hat. Meine Eltern mussten mir sogar die Micky Maus vorlesen. (Die Armen!) Deshalb bin ich stur und will jetzt wirklich nochmal ausprobieren, ob Hörbücher nicht doch was für mich sind.

      Denn wie du schon schreibst, auf langen Autofahrten oder Busfahrten ist das echt praktisch, da ich ja nur im Zug lesen kann, weil mir im Auto oder im Bus sonst schlecht wird. Oder beim Bügeln ist es bestimmt auch sehr kurzweilig, nebenher ein Hörbuch zu hören.

      Ich werde es jetzt einfach nochmal ausprobieren und entweder kann ich dem ja dann doch was abgewinnen (was ich hoffe), oder ich muss eben wirklich feststellen, dass Hörbücher nichts für mich sind und ich lieber lese. Ich werde berichten. 🙂

      Die Torchwood-Hörspiele hören sich toll an! Ich hab mir mal aus der Bücherei in GT ein Torchwood-Buch ausgeliehen und fand es auch echt toll.

      • Hihi! Meine Mutter hat mir immer „Biene Maja“ Comics vorgelesen. Und „Asterix“. UND „Tim und Struppi“ (obwohl ich da längst selber lesen konnte). Und sie ist immer dabei eingeschlafen. *LOL*

        Geht mir genau so. Im Bus lesen geht GAR nicht. Im Zug… Keine Ahnung. In der U-Bahn in Berlin hat’s sogar funktioniert, aber in einem „richtigen“ Zug? Müsste ich ausprobieren.

        Mal was anderes: Gehst du dieses Jahr auf die Frankfurter Buchmesse? (Etwas OT, aber ist mir gerade eingefallen.)

        Bin schon sehr gespannt, aber ich bin mir auch wirklich nicht sicher, ob Edgar Wallace Hörbücher für dich der richtige Einstieg sind. Ich meine, ich kenne jetzt Johannes Steck nicht. Keine Ahnung, wie der liest.Hoffentlich gut, denn sonst gefällt’s dir sicher nicht. Wenn Leute nicht „gut lesen“, gefallen mir Hörbücher auch nicht.

        Die TW Hörspiele UND auch die Hörbücher sind großartig! Ich liebe vor allem Gareth David-Lloyd, wenn er Jack liest. 😀

  4. Ich mag Hörbücher sehr gern – allerdings ist es bei mir stark davon abhängig, wie es vorgelesen wird. Es gibt Vorleser, die ich richtig gern höre, und es gibt welche, die es einfach nicht so drauf haben und ich mich dann ehrlich gesagt nicht so darauf einlassen kann. Außerdem muss ich zugeben, fällt es mir leichter, einem Hörbuch nebenbei zu lauschen, wenn ich das Buch schon kenne. Denn ich kann kein Multitasking und mich einfach nur irgendwo hinzusetzen und NUR dem Hörbuch zuhören: fast unmöglich. Ich werde doch irgendwie immer abgelenkt und dann verpasse ich manchmal wichtige Stellen. Oder wenn das Hörbuch gerade ein bisschen langweilig ist, fangen meine Gedanken an, abzuschweifen und ich kann mich nicht mehr erinnern, was die letzten 2 Minuten vorgelesen wurde… Bei bereits bekannten Büchern ist das nicht so tragisch, denn dann weiß ich ja eigentlich schon, worum es geht. 😉 Auch wenn sich dann manch einer fragt, warum man sich das dann überhaupt noch anhört: Bei mir ist es auch leider so, dass Details von bereits gelesenen Büchern sich nicht gut in meinem Kopf halten. Wenn ich daher ein bereits gelesenes Buch irgendwann wieder höre, kann ich immer wieder neue Details entdecken, die mir entfallen waren. Oder was ich dann auch gern mache, ich höre das bereits bekannte Buch auf Englisch, dann fällt mir das Verstehen leichter und wenn ich doch mal ein Wort nicht kenne, weiß ich trotzdem, worum es geht.

    Insgesamt muss ich sagen, höre ich aber eher seltener Hörbücher, eben wegen meiner Schwäche, mich nicht allein darauf konzentrieren zu können. Und nicht jedes Buch, das ich gelesen habe, finde ich so großartig, dass ich es erneut als Hörbuch hören möchte. 😉

    • Ich kann auch kein Multitasking, deshalb muss ich mich dann auch hinsetzen und nur zuhören. Das fiel mir, als ich kurz auf meiner Stereoanlage reingehört habe, ziemlich schwer, vielleicht wird es ja besser, wenn ich die ersten CDs auf meinen iPod gepackt habe und so „ungestörter“ hören kann, wenn mich dann das ganze Drumherum nicht mehr ablenkt.

      Deshalb will ich es auch gerne mal auf ner Zugfahrt oder ner Autofahrt als Mitfahrer testen. Im Auto oder im Bus ist das praktisch, da ich da sowieso nicht lesen kann, weil mir immer schlecht wird.

      Nur Hörbücher zu hören, die man schon kennt, ist natürlich auch ne Taktik…ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich dann nicht auch Schwierigkeiten habe, mich zu konzentrieren, weil ich denke: ‚Ach, das kenne ich ja alles schon.“ Ich werde das jetzt mal mit den Edgar-Wallace-Krimis ausprobieren und dann berichten, wie ich es fand und ob es geklappt hat oder nicht. 😉

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