[Rezension]: Cassandra Clare, „Clockwork Angel“

„Clockwork Angel (The infernal devices #1)“ von Cassandra Clare

Gelesen vom 14.06.2013 bis zum 20.06.2013

Eine liebe Bekannte hat mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht. Ich hatte schon viel Unschönes über die „Mortal Instruments“-Reihe von Cassandra Clare gehört, allerdings auch viel Gutes über die „Infernal Devices“-Trilogie. Somit fing ich ganz gespannt an zu lesen.

Darum geht es:

Die sechzehnjährige Tessa fährt mit dem Schiff von Amerika nach Großbritannien, um ihren Bruder wiederzusehen. Er war nach London übergesiedelt und hatte dort Arbeit gefunden. Nachdem Tessas Tante gestorben ist, hält sie nicht mehr viel in Amerika und sie freut sich sehr, ihren Bruder wiederzusehen.Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird Tessa von den Dark Sisters entführt und gefangengehalten. Tessa erfährt, dass sie nicht etwa menschlich ist, wie sie immer dachte, sondern eine Gestaltenwandlerin. Besitzt sie einen Gegenstand einer Person (ob tot oder lebendig), kann sie sich in diese Person verwandeln, hört deren Gedanken und fühlt, was diese Person fühlt. Die Dark Sisters zwingen Tessa, ihre Fähigkeit immer wieder zu benutzen, denn sie soll dem Magister, dem Oberhaupt des Pandemonium Clubs, von Nutzen sein.

Bevor sie ihren teuflischen Plan zur Gänze durchführen können, wird Tessa befreit und findet Unterschlupf bei den Shadow Hunters, die Dämonen und andere gefährliche Wesen bekämpfen und ihr versprechen, ihren Bruder zu finden. Mit Hilfe von Will und Jem, zwei Shadowhuntern, erfährt sie vieles über das Leben der Shadowhunter, das gefährlich und meist sehr kurz ist. Und sie lernt Wesen kennen, von denen sie zuvor im Traum nicht daran dachte, dass sie existieren könnten, wie zum Beispiel die Vampirin Camille.

Nur zu bald wird Tessa in die Angelegenheiten der Shadowhunter hineingezogen und wird Teil ihres Kampfes. Und auch die Brüder Jem und Will, die verschiedener nicht sein könnten, wachsen ihr etwas zu sehr ans Herz…

Die Geschichte hat mich von Anfang an fasziniert. Ich fand es toll, zusammen mit Tessa ins viktorianische London einzutauchen, dass voll von phantastischen Wesen und dunklen Bedrohungen zu sein scheint. Diese Bedrohungen bekommt man auch sehr schnell zu spüren und ich muss zugeben, ich fand die Dark Sisters wirklich gruselig und war froh, als Tessa dann bei den Shadowhunters angekommen war.Allerdings fragte ich mich die ganze Zeit über, ob sie da nicht vielleicht vom Regen in die Traufe gekommen war.

Tessa war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch Will und Jem mochte ich sehr, was wahrscheinlich nicht verwunderlich ist. Jessamyn, auch eine Shadowhuntress, fand ich sehr amüsant, weil sie unglaublich zickig ist, aber andererseits hat sie auch etwas tragisches, da sie sich mit allen Mitteln gegen ihr Dasein als Shadowhuntress sträubt und viel lieber eine „normale“ junge Frau wäre.

Der Schreibstil gefiel mir sehr, man wurde von Anfang an in die Geschichte „hineingeworfen“, litt und freute und wunderte sich zusammen mit Tessa und als ich das Buch zuklappte, hatte ich das Gefühl, eine Achterbahnfahrt hinter mir zu haben. Und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde den zweiten Teil, der sich schon auf meinem eReader befindet, bestimmt auch bald lesen.

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Reihenfolge:
Clockwork Angel (The infernal devices #1)
Clockwork Prince (The infernal devices #2)
Clockwork Princess (The infernal devices #3)

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