[Rezension]: Dan Brown, „Das verlorene Symbol“

„Das verlorene Symbol“ (Robert Langdon #3) von Dan Brown

Gelesen vom 28.05.2013 bis 03.06.2013

Nachdem es schon sehr lange bei mir im Regal stand, wollte ich „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown endlich lesen. Ich wusste, dass es der dritte Roman in der Robert Langdon-Reihe sein würde. Von daher wusste ich schon, dass er einem Geheimnis auf der Spur sein würde und vermutlich einen Tag lang unter Zeitdruck durch eine Stadt hetzen würde, um der Bedrohung, die ihm gegenübersteht, zuvorzukommen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Handlungsschauplatz von „Das verlorene Symbol“ ist Washington. Robert Langdon bekommt eine Einladung von Peter Solomon, einem alten Freund und Forscherkollegen, in Washington im Kapitol einen Vortrag zu halten, da der eigentlich Vortragende kurzfristig abgesagt hat. Langdon fliegt kurzentschlossen nach Washington, wird vom Flughafen abgeholt, aber als er im Kapitol ankommt, findet er einen leeren Vortragsraum vor…

Mehr will ich vom Inhalt an dieser Stelle wirklich nicht verraten, da ich sonst spoilern müsste. In diesem Buch geht es um die Freimaurer, da Roberts alter Freund Peter ein hohes Mitglied der Loge der Freimaurer ist. Und um einen geheimnisvollen Fremden, einen Außenseiter der Gesellschaft, der sich in die innere Loge der Freimaurer eingeschlichen und nun eines der ranghöchsten Mitglieder entführt hat – Peter Solomon. Und auch dessen Schwester Katherine, die sich mit der Noetik beschäftigt, ist vor dem gespenstischen Attentäter nicht sicher.

Ich habe bekommen, was ich erwartet hatte. Robert Langdon wird überraschend in einen neuen Fall hineinkatapultiert, möchte man schon fast sagen, steht wieder unter Zeitdruck, um ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen und hat einen mächtigen Gegner, dessen Fängen er immer wieder entkommen muss. In diesem Buch ist das die CIA.

Das Buch ist, wie auch seine Vorgänger, sehr spannend, und ich wollte unbedingt wissen, wie es enden würde. Positiv fand ich, dass Robert Langdon hier einmal keine Romanze mit der Frau an seiner Seite anfängt, obwohl ich fast das gesamte Buch darauf wartete. Ich finde es nämlich etwas schade, dass er bisher in jedem Band mit einer Frau anbandelte, die dann im nachfolgenden Band einfach nicht mehr erwähnt wurde.

All die Gedankenexperimente, die Dan Brown hier durchführt, fand ich sehr interessant und diesmal habe ich das erste Mal beim Lesen eines Robert-Langdon-Thrillers nach den Bildern oder sonstigem, was im Buch erwähnt wird, gegoogelt, um mir alles noch besser vorstellen zu können. Das war eine ganz neue Erfahrung.

Man wusste von Anfang an, was einen ungefähr erwartet, man bekam einen spannenden Thriller, viele Informationen zu den Freimaurern, von denen ich einige Dinge schon kannte, andere noch nicht und ich habe mich einfach gut unterhalten gefühlt. Was der Kurzweiligkeit des Buches ein wenig geschadet hat, war das Ende. Sozusagen das Ende nach dem eigentlichen Ende des Falles. Das hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen.

Hier vergebe ich deshalb 4 von 5 Sternen.

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[Rezension]: Timur Vermes, „Er ist wieder da“

„Er ist wieder da“ von Timur Vermes

Gelesen vom 25.05.2013 bis 28.05.2013

Dieses Buch hat mich, seit ich es in der Buchhandlung liegen sah, brennend interessiert. Deshalb war ich sehr froh, dass meine Mutter es sich gekauft hat und ich es sogar noch vor ihr lesen durfte.

Hitler erwacht im Frühjahr 2011 in einem Hinterhof in Berlin-Mitte. Er hat keine Erinnerung daran, wie er hier her gekommen ist und was überhaupt passiert ist. Der erste Mensch, den er trifft, ist ein Kioskbesitzer, der ihm in seinem Kiosk einen Schlafplatz anbietet. Der Kioskbesitzer hält Hitler für einen Comedian, der seinen wahren Namen nicht preisgeben will und verschafft ihm durch Mitarbeiter eines Fernsehsenders, die er kennt, Kontakte in die Fernsehwelt.

Das ist der Start von Hitlers TV-Karriere. Zunächst ist er Gast in der Show eines türkischstämmigen Comedians, doch das Publikum ist bald so begeistert von ihm, dass er eine eigene Show bekommt. Er wohnt im Hotel, hat sein eigenes Büro und eine Sekretärin.

Ich hatte eigentlich etwas völlig anderes von diesem Buch erwartet. Ich hatte eine Parodie erwartet, ein Buch mit ausnahmslos witzigen Szenen und Dialogen. Doch das war es gar nicht. Die Situationen, in denen Hitler immer wieder war, weil er zum Glück noch nie in unserer heutigen Zeit gelebt hat, waren teilweise wirklich komisch und erinnerten mich ein bisschen an Herbert Rosendorfers „Briefe in die chinesische Vergangenheit“.

Allerdings blieb mir ziemlich oft das Lachen im Halse stecken, die Momente, in denen ich vor mich hin grinste, wurden immer weniger und blieben zum Schluss ganz aus. Ich fand es gut, dass dieses Buch nicht nur parodistische Züge hat, sondern zugleich auch ein gedankliches Experiment ist: Was würde Hitler tun, wenn er in der heutigen Zeit leben müsste? Dieses Buch bringt einen durchaus zum Nachdenken. Denn es ist gar nicht mal so abwegig, dass Hitler als TV-Star berühmt wird. Und das ist doch ziemlich erschreckend.

Aber gerade deshalb fand ich dieses Buch gut. Parodien gibt es viele über dieses Thema, Bücher, die sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen noch mehr, aber das war das erste Mal, dass ich eine Mischung aus beidem gelesen habe. Und ich weiß auch jetzt noch nicht, ob mir die Handlung nicht doch eigentlich ein bisschen zu „gruselig“ war.

Ich kann es jedenfalls nur weiterempfehlen!

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

[Rezension]: T.C. Boyle, „Drop City“

„Drop City“ von T.C. Boyle

Gelesen vom 19.05.2013 bis 25.05.2013

Nachdem ich „Frage 62“ von T.C. Boyle gelesen hatte und mir diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt auch einmal einen Roman von ihm lesen. Da es gerade vorhanden war, lieh ich mir also aus der Bibliothek das ebook „Drop City“ aus. Ich hatte von Beginn an keine Ahnung, wohin die Reise gehen und wovon das mit über 500 Seiten doch etwas umfangreichere Buch handeln würde. Ich begab mich mitsamt einer Hippie-Kommune auf die Reise ins Ungewisse…

Schon von Beginn an bekommt man einen sehr guten, lebendigen Eindruck in das Leben in einer Hippie-Kommune. Ob sich das damals wirklich so abgespielt hat, kann ich natürlich nicht beurteilen, in den 70ger Jahren war ich noch nicht einmal geboren. Schon bald erkennt man, dass in der Kommune nicht alles eitel Sonnenschein ist, wie es sich mancher vielleicht wünschen würde. Immer wieder kommen Touristen ins Lager in Kalifornien, die das Hippie-Leben von nahem bestaunen wollen, dann aber auch ganz froh sind, wenn sie in ihr „normales“ Leben zurückkehren können.

Star ist froh, dass sie ihr altes Leben hinter sich gelassen hat, dass sie der Kontrolle ihrer Eltern entkommen konnte und dass sie, nachdem sie mit Ronnie, im Camp „Pan“ genannt, den sie noch aus ihrer Schulzeit kennt, schließlich in „Drop City“ gelandet ist. Erste Zweifel, ob sie nicht vom Regen in der Traufe gelandet ist, befallen sie, als der Verdacht entsteht, ein paar Mitglieder der Kommune hätten ein minderjähriges Mädchen vergewaltigt. Die Sache wird heftig diskutiert, aber aufgearbeitet wird der Fall nicht und Norm, der Anführer der Gruppe in Drop City, lässt die Verdächtigen auch weiter innerhalb der Kommune leben.

Als daraufhin die örtliche Polizei die Kommune auflösen will, bleibt Norm, Star, Pan und den anderen nichts anderes übrig, als nach Alaska zu ziehen, wenn sie überleben wollen. Die Vorräte der Gruppe gehen zwar zu neige, aber in Alaska wollen sie als Gruppe von Selbstversorgern das wahre Hippie-Leben auskosten. Doch allein der Weg gen Norden stellt sich als schwieriger und beschwerlicher heraus, als gedacht und in Alaska angekommen, machen sich die völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten nicht ernsthaft daran, für den Winter vorzusorgen.

Dass die Menschen, die schon ihr Leben lang in der Wildnis Alaskas wohnen, viel eher dem Ideal, das den Hippies vorschwebt, entsprechen, als die Hippie-Kommune selbst, wird Star klar, als sie Sess und seine junge Ehefrau kennenlernt, die in einer Blockhütte im Wald leben und zum größten Teil Selbstversorger sind. Sess‘ Frau allerdings ist froh, in einigen der Frauen von „Drop City Nord“, wie sie ihre Kommune in Alaska nennen, Freundinnen gefunden zu haben. Sie selbst kommt aus der Großstadt und hat mit dem einsamen Leben im Wald hin und wieder doch zu kämpfen, wie sie sich eingestehen muss.

Ich mag T.C. Boyles Schreibstil wirklich sehr und ich fieberte mit der gesamten Kommune bei ihrem seltsamen Umzug nach Alaska mit. Einige Charaktere waren mir sympathischer, andere unsympathischer, aber alle hatten ihre Daseinsberechtigung. Nach etwa der Hälfte des Buches erfuhr man dann hin und wieder etwas über Sess‘ zukünftige Ehefrau und über Sess‘ selbst, was eine willkommene Abwechslung zum Leben in Drop City war. Allerdings hatte das Buch auch durchaus seine Längen und ich hätte mir eine Art Schluss gewünscht, der meiner Meinung nach nicht wirklich vorhanden ist. Normalerweise mag ich offene Enden aber bei diesem Buch fühlte es sich an, als ob einen der Autor ein langes Stück des Weges mitnimmt und einen dann, bevor man angekommen ist, einfach stehen lässt.

Hier vergebe ich 3 von 5 Sternen.

[Aktion]: Gemeinsam lesen #5

(Bildquelle: http://asaviels.blogspot.de/)
(Bildquelle: http://asaviels.blogspot.de/)

Und auch heute heißt es wieder: „Gemeinsam Lesen“, eine Aktion, die regelmäßig auf Asaviels Blog stattfindet.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade „Clockwork Angel“, den ersten Teil der Clockwork-Trilogie von Cassandra Clare und bin momentan auf S. 194.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Did he learn anything from it?“
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich wollte den ersten Band unbedingt lesen, da eine Freundin mich darauf aufmerksam gemacht hat. Erst hatte ich Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzukommen, vielleicht lag das aber anfangs auch daran, dass ich schon lange nichts mehr auf Englisch gelesen habe. Jetzt gefällt es mir nämlich sehr gut und ich finde es blöd, dass ich die anderen Bände noch nicht besitze.
4. Welche Frage würdest du dem Autor deines aktuellen Buches gerne stellen?
Ich würde sie gerne fragen, wie sie auf die Idee gekommen ist, die „Dark Sisters“ zu erfinden.

[Rezension]: Terry Pratchett, „Kleine freie Männer“

„Kleine freie Männer“ von Terry Pratchett

Gelesen vom 14.05.2013 bis 19.05.2013

Auf Kreide kann keine gute Hexe heranwachsen, das weiß jede Hexe mit Erfahrung. Und doch möchte Tiffany Weh, die ihrer Familie mit den Schafen hilft und in der Scheune selbst Käse herstellt, unbedingt die Schule für Zauberei und Hexerei besuchen. Diese verspricht ihr nämlich mehr Wissen, als die gewöhnlichen Lehrer, die ihr nichts mehr beibringen können. Außerdem hat Frau Tick, die zugesehen hat, wie Tiffany dem Monster im See eine handfeste Lektion erteilte und jetzt großen Respekt vor der jungen Frau.

Als ihr kleiner, sie eigentlich immer nervender Bruder Willwoll von der Feenkönigin entführt wird, macht sich Tiffany auf, ihn zurückzuholen. Zusammen mit ihren kleinen, rauflustigen Kumpanen, den „Wir-sind-die-Größten“, macht sie sich auf ins Feenland, wo ewiger Winter herrscht und Trome lauern, die Träumende für immer in ihren schlimmsten Alpträumen gefangen halten können.

Ich hatte zuvor schon einige Bücher der Hexen-Reihe von Terry Pratchett gelesen. Deshalb war es jetzt umso spannender die Anfänge von Tiffany Weh als Hexe miterleben zu können. Die junge Tiffany ist nämlich in mancherlei Hinsicht nicht wie die anderen jungen Frauen im Dorf. Sie interessiert sich sehr für die Lehrer, die immer wieder in die Stadt kommen und bei denen man Lebensmittel gegen Wissen eintauschen kann. Doch ihr Wissen ist bald größer als das vieler Lehrer und so ist sie ganz Ohr, als ihr Frau Tick, eine Hexe, von der Schule für Zauberei und Hexerei erzählt. Auch dass sie die „Wir-sind-die-Größten“, kleine, rauflustige Männlein, die immer auf einen Kampf aus sind, sehen kann, spricht dafür, dass Tiffany bald eine vielversprechende Junghexe sein wird.

Tiffany war mir sehr sympathisch, da sie einerseits Bedrohungen gegenüber sehr unerschrocken agiert und sich durch merkwürdige Dinge nicht aus der Bahn werfen oder von ihrem Weg abbringen lässt, andererseits aber hin und wieder doch Zweifel daran hat, ob sie die richtigen Entscheidungen trifft und ob die Abenteuer, in die sie sich stürzt, nicht doch eine Nummer zu groß für sie sind.

Auch die „Wir-sind-die-Größten“ finde ich immer wieder einfach drollig, da sie jedes Problem mit einer „Haudrauf-Methode“ lösen wollen und oftmals sehr ratlos sind, wenn das nicht funktioniert. Sehr amüsant fand ich auch, dass sie nicht gerade die Kreativsten bei der Namensgebung sind und deshalb die Namen der einzelnen kleinen Persönchen teilweise über eine ganze Zeile gehen und man sie sich unmöglich merken kann.

Kleine, freie Männer“ ist ein tolles Märchen von der Scheibenwelt mit einer durch und durch sympathischen Hauptfigur, vielen kleinen Männern und einem Abenteuer, das spannend und kurzweilig erzählt wird. Ich habe mich vor den Tromen sogar gegruselt und dass ich mich vor Bösewichten aus der Feder von Terry Pratchett gegruselt habe, ist mir vorher auch noch nie passiert!

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

[Aktion]: Gemeinsam lesen #4

(Bildquelle: http://asaviels.blogspot.de/)
(Bildquelle: http://asaviels.blogspot.de/)

Und auch diese Woche nehme ich wieder an der Aktion „Gemeinsam Lesen“ von Asaviel teil.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade „Kirschroter Sommer“ von Carina Bartsch, da ich so viel Gutes über dieses Buch gelesen habe. Das hat mich neugierig gemacht. Momentan bin ich auf Seite 408, ich denke also, ich werde das Buch heute noch beenden.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Kommst du?“, fragte Nick.

 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich hätte nie gedacht, dass mir dieses Buch gefällt. Nein, das ist es eigentlich nicht. Ich hätte nie gedacht, dass ich mit den Charakteren in diesem Buch so mitfiebern würde, dass ich es so spannend finden würde, dass ich es kaum aus der Hand legen kann. Und dass, obwohl es mir gar nicht so unglaublich gut gefällt. Auf jeden Fall bin ich froh, „Türkisgrüner Winter“, den zweiten Teil, auch schon bei mir liegen zu haben, damit ich gleich weiterlesen kann.

4. Kannst du dir das aktuelle Buch als Film oder Serie vorstellen? Welche Schauspieler sollten die wichtigen Charaktere darstellen?
Hm…als Film kann ich mir das Buch eher nicht vorstellen. Wenn, dann eher als Serie. Als Vorabendserie für Jugendliche. Aber welche Schauspieler jetzt die Hauptcharaktere vorstellen sollen, weiß ich auch nicht so recht.

[Aktion]: Lange Lesenacht #2

Heute werde ich zum zweiten Mal an Ankas langer Lesenacht teilnehmen. Es ist die 8. lange Lesenacht und ich freue mich sehr, dass ich wieder einmal die Zeit finde, mitzumachen. Zumal wir die Aktion heute scheinbar im Team und nicht alleine bestreiten werden. Was das heißt, hat Anka bisher noch nicht verraten.

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und warte schon ganz hibbelig darauf, um 21:00 Uhr loslesen zu können. Updates gibt es dann hier in diesem Post. Twittern werde ich dieses Mal wohl eher weniger, das hat mich letztes Mal zu sehr vom Lesen abgehalten.

Vielleicht habt ihr ja spontan auch noch Lust, mitzumachen?

Und los geht’s!

21:00 Uhr – Aufgabe 1:
Verrate uns den Namen deines Teampartners (gerne auch das Buch dazu)! Was weißt du noch über ihn/sie (z.B. Infos vom Klappentext)? Meinst du, ihr werdet euch heute Nacht verstehen?

Meine Teampartnerin ist Emely aus „Kirschroter Sommer“. Ankas Blogposts haben mich dazu verleitet, mir diese Bücher zu kaufen und deshalb ist die Lesenacht die perfekte Gelegenheit, um mit dem ersten Band anzufangen. 😉

Emely studiert in Berlin, allerdings weiß ich bisher noch nicht, was. Sie hat ihre Freundin Alex die letzten drei Jahre sehr vermisst und freut sich deshalb riesig, dass diese von München zu ihr nach Berlin zieht. Alex‘ Bruder Elyas kann sie dagegen überhaupt nicht leiden. Zwischen den beiden war in der Vergangenheit etwas – was das war werdeich wahrscheinlich noch herausfinden.

Bisher klingt sie mir ein bisschen zu sehr nach einer Mary Sue, ich bin noch skeptisch. Aber vielleicht werden wir uns ja verstehen…

Ich starte auf Seite 18.

22:00 Uhr – Aufgabe 2:
Zitiere deine/n Teampartner/in! Was hat er/sie zuletzt gesagt? Unterstützt du sie/ihn?

„Grüß Nicolas von mir“ (S.34) meinte Emely zu ihrer Mitbewohnerin Eva. Sie hat gerade dem Betteln ihrer Mitbewohnerin nachgegeben und ihr das gemeinsame Zimmer überlassen, damit sie sich dort mit ihrem Freund (Nicolas) treffen kann. Ich finde es sowieso etwas seltsam, dass die beiden sich ein sowieso schon kleines Zimmer teilen. Ich weiß nicht, ob ich mich an Emelys Stelle so einfach hätte verscheuchen lassen. Aber bevor Eva sie dann die ganze Zeit nervt…

Mittlerweile bin ich auf S. 34 angelangt. Das ist noch ausbaufähig!

23:00 Uhr – Aufgabe 3:

Mittlerweile hast du deine/n Teampartner/in sicher schon ein bisschen näher kennengelernt. Welche Eigenschaften an ihr/ihm magst du gar nicht und welche bewunderst du?

An Emely mag ich gar nicht, dass sie ihre beste Freundin als Verräterin hinstellt, nur weil die sich mit ihrem Bruder gut versteht. Ich finde es nicht toll, dass sie der Meinung ist, ihre beste Freundin sollte sich mit jemandem, mit dem sie sich ganz und gar nicht versteht, ja auch nicht verstehen. Andererseits bewundere ich ihre Schlagfertigkeit. Die Kabbeleien zwischen Emely und Elyas fand ich bisher sehr amüsant.

Ich werde so langsam müde. Richtig, richtig müde. Und bin mittlerweile auf Seite 60.

0:00 Uhr – Aufgabe 4:

Rollentausch! Stell dir vor, du müsstest in genau die Situation springen, in der sich dein/e Teampartner/in gerade befindet. Wie verhältst du dich? Und was würde dein/e Teampartner/in sagen, wenn er/sie an unserer Lesenacht teilnehmen müsste?

Ich glaube, ich würde mich kaum anders verhalten als Emely, wenn eine wunderschöne Frau, die aussieht wie ein Model, aus Elyas Zimmer käme. Ich wäre jedenfalls auch ziemlich baff. Und Emely würde sicher sehr gerne an dieser Lesenacht teilnehmen, schließlich studiert sie Literaturwissenschaften und liest für ihr Leben gern!

Die letzte Stunde hab ich leider fast gar nicht gelesen, da ich telefoniert habe. Ich weiß auch nicht mehr, wie lange ich noch durchhalten werde. Die nächste Frage nehme ich noch mit, aber dann verkrümele ich mich mit meinem Buch wirklich ins Bett. Ich bin so unglaublich müde.

Stand: Seite 66.

1:00 Uhr – Aufgabe 5:

Wie lang ist der Weg, auf dem du deine/n Teampartner/in mittlerweile begleitest? – oder anders ausgedrückt: Wie viele Seiten hast du bisher während der Lesenacht gelesen?

Das ist leider noch nicht allzu lange. Irgendetwas hat mich die ganze Zeit abgelenkt und eine Stunde lang habe ich auch nur telefoniert, statt zu lesen. Die Müdigkeit tut da noch so ihres…

Bis jetzt habe ich 65 Seiten gelesen und bin jetzt auf Seite 93. Ein bisschen werde ich wohl noch lesen, bevor mir die Augen zufallen, aber das war es dann wohl mit der Lesenacht für mich. Es hat aber wie immer riesigen Spaß gemacht! 🙂