[Rezension]: Fran Ray, „Die Saat“

„Die Saat“ von Fran Ray

Gelesen vom 05.05.2013 bis 14.05.2013

Die Saat“ habe ich mir von meinem Gutschein, den ich zu meinem Reader dazu bekam, gekauft. Mittlerweile denke ich: Hätte ich mir lieber ein anderes Buch ausgesucht. Von der Kurzbeschreibung her klang es ganz spannend, dem war dann aber leider nicht so.

Ein Forscher wird in seinem Labor auf bestialische Art und Weise hingerichtet. Der oder die Mörder haben ihm den Kopf abgeschlagen und ihm einen Rattenkopf auf den Rumpf genäht. Der Assistent des Professors kann entkommen, hat die Mörder auch nicht erkannt, wird aber nun von ihnen gejagt. Jeder, dem er sich anvertraut, stirbt, er zieht eine Spur des Todes hinter sich her.

Zur gleichen Zeit findet Ethan, ein freischaffender Autor, seine Frau tot in ihrer gemeinsamen Wohnung. Zunächst scheint es so, als habe sie sich die Pulsadern aufgeschnitten, doch schon bald glaubt Ethan nicht mehr an einen Selbstmord. Er will die Mörder seiner Frau finden. Und das möglichst vor der Polizei, die es gar nicht gerne sieht, dass er sich in ihre Ermittlungen einmischt. Doch je mehr er über seine verstorbene Frau erfährt, desto weniger sicher ist er, sie überhaupt richtig gekannt zu haben. Und was hatte sie mit dem ermordeten Genforscher zu tun?!

Zu Beginn fand ich den Thriller noch sehr spannend. Ein Forscher wurde ermordet, die grummelige Kommissarin Lejeune nahm die Ermittlungen auf und auch im Leben einiger anderer Hauptcharaktere schien plötzlich nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Geliebte Menschen wurden ihnen gewaltsam entrissen, sie mussten fliehen und zogen dabei eine Spur des Todes hinter sich her. Und das alles im Kontext der genmanipulierten Lebensmittel, mit den Fragen im Hintergrund: Wie gesund ist unser Essen eigentlich noch? Was für mysteriöse Krankheiten könnten genmanipulierte Lebensmittel auslösen? Und was können wir dagegen tun? Merken wir überhaupt, dass wir beeinflusst werden?

Es versprach ein so tolles Buch zu werden und enttäuschte mich dann maßlos. Denn nach dem vielversprechenden Anfang stagnierte die Handlung plötzlich. Oder nein, so kann man es nicht ausdrücken – es passierte schon noch etwas. Ziemlich viel sogar. Aber spannend war es irgendwie nicht. Ich las es, Bomben explodierten, Menschen kamen zu Tode und ich dachte nur: Und…? Ich wartete auf einen kleinen Lösungsansatz, aber er kam nicht. Und je länger er nicht kam, desto desinteressierter an der eigentlichen Lösung wurde ich. Das finde ich sehr schade, denn Potential hätte das Buch auf jeden Fall gehabt.

Somit kann ich hier auch nur zwei von fünf Sternen vergeben.

 

 

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