[Rezension]: Lisa J. Smith, “Im Zwielicht”

Im Zwielicht“ (The Vampire Diaries #1) von Lisa J. Smith

Gelesen vom 03.04.2013 bis 06.04.2013

Die beiden ungleichen Brüder Damon und Stefano verbindet die Liebe zur schönen Catarina, die sie beide zu Vampiren und zu erbitterten Feinden machte. Stefano möchte einen Neuanfang im beschaulichen Fell’s Church machen und alles, auch seinen Bruder, hinter sich lassen. Was für ein dunkles Geheimnis er verbirgt, ahnen seine neuen Mitschüler nicht. Elena, die normalerweise jeden Jungen um ihren Finger wickeln kann, stößt bei Stefano plötzlich auf Granit. Doch so leicht gibt sie sich nicht geschlagen – schließlich hat sie sich Hals über Kopf in den Neuen verliebt. Und das ist ihr zuvor noch nie passiert. Mit der Zeit erwärmt sich auch Stefano für sie und sie findet schließlich heraus, was sie, Stefano, Damon und Catarina miteinander verbindet.

Anfangs dachte ich, dass Elena im Buch Caroline in der TV-Serie gleichen würde. Allerdings ist die Serien-Caroline sympathischer als Elena im ersten Band der Buchreihe. Einige Personen, die im Buch vorkommen, kommen in der Serien-Adaption nicht vor und umgekehrt, aber das hat mir rein gar nichts ausgemacht. Allerdings hatte ich anfangs Schwierigkeiten damit, auch nur einen der Charaktere so richtig sympathisch zu finden, da Elena sehr arrogant ist. Sie ist hübsch und beliebt und spielt das auch aus. Elena scheint sich auch keine Gedanken darüber zu machen, wie sich ihr Ex-Freund Matt fühlt, mit dem sie Schluss macht, weil sie nur Freundschaft für ihn empfindet, nur um ihm kurz danach über Stefano auszufragen. Außerdem fand ich es schade, dass man Elenas Freundinnen Bonnie und Meredith nicht so wirklich kennenlernen konnte, da meist Elena im Vordergrund stand.

Aber dass mir die Charaktere nicht so sympathisch waren, hinderte mich nicht daran, das Buch in kürzester Zeit auszulesen, die Handlung war nämlich wirklich spannend – und das obwohl ich die erste Staffel der Serie schon gesehen habe, mir die Handlung also größtenteils bekannt vorkam. Ich habe von diesem Buch auch ehrlich gesagt nicht sehr viel erwartet, wurde aber ziemlich überrascht, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass es mich so fesseln und doch sehr gut unterhalten würde. Ich möchte die weiteren Bände auf jeden Fall noch lesen und kann die Serie als nette, nicht sonderlich anspruchsvolle Unterhaltung allemal empfehlen.

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Reihenfolge:
Im Zwielicht (The Vampire Diaries #1)
Bei Dämmerung (The Vampire Diaries #2)
In der Dunkelheit (The Vampire Diaries #3)
In der Schattenwelt (The Vampire Diaries #4)
Rückkehr bei Nacht (The Vampire Diaries #5)
Seelen der Finsternis (The Vampire Diaries #6)
Schwarze Mitternacht (The Vampire Diaries #7)
Jagd im Abendrot (The Vampire Diaries #8)
Jagd im Mondlicht (The Vampire Diaries #9)
Jagd im Morgengrauen (The Vampire Diaries #10)

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4 Gedanken zu “[Rezension]: Lisa J. Smith, “Im Zwielicht”

  1. Also mir hat das Buch ja damals leider gar nicht gefallen. Ich hatte es recht Zeitnah zur ersten Staffel gelesen und hatte das Gefühl, dass alles völlig verdreht war (v.A. die Charaktere) 😦 Ich war ein bisschen arg enttäuscht.

    • Ich hatte einfach nicht so übergroße Erwartungen, was das Buch betraf. Ich hab mir das auch nur gekauft, weil es für 3€ aufm Grabbeltisch lag. Weil neugierig gemacht hattest du mich ja schon. 😉 Die Charaktere fand ich im ersten Band jetzt auch nicht so toll. Elena war mir komplett unsympathisch, Caroline auch, außerdem erfährt man von ihr ja fast nix, genau wie von Elenas Freundinnen. Vielleicht wird das in den nächsten Bänden ja besser.

      Mir gefallen die Charaktere so, wie sie in der Serie dargestellt werden, auch bedeutend besser. Die nächsten Bände werde ich mir dann vielleicht mal ausleihen. Ich kann ja jetzt nicht ständig Glück haben und Band 2 liegt wieder auf nem Grabbeltisch und ist für 3€ zu haben. 😉

  2. Ich hab das Buch damals abgebrochen. Mir was das zu 90s…und ich mochte Elena überhaupt nicht. Aber für mich hat auch die Serie nicht funktioniert. 😉

    • Elena mochte ich auch nicht. Ich habe ja noch die Hoffnung, dass sie sich in den folgenden Bänden weiterentwickelt und vielleicht weniger oberflächlich und zickig wird. Ich hatte was grottenschlechtes erwartet und es hat mir dann doch überraschend gut gefallen, ich war selbst erstaunt. 😉

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