[Aktion]: Dewey’s Read-a-Thon

24hourReadathon

So, heute ist es so weit! Ich bin schon ganz gespannt und hibbelig. Und da ich mir nicht sicher bin, ob ich morgen bis 14 Uhr Zeit haben werde, habe ich beschlossen, schon etwas früher mit dem Readathon zu beginnen. Quasi vor dem „offiziellen Startschuss“. Bisher läuft es noch nicht so gut, weil ich noch andere Dinge zu tun hatte, aber wir werden sehen…

10:00 Uhr:

Ich beginne „Schlossblick“ bei S. 245/304.

Ich habe, noch im Bett liegend, angefangen, schon etwas zu lesen. Ich weiß immer noch nicht, was ich von „Schlossblick“ genau halten soll. Der Krimi ist der fünfte Fall eines Privatermittlers, dessen vorherige Fälle ich nicht kenne. Das ebook war auf meinem Reader schon vorinstalliert, von daher hatte ich nicht allzu große Erwartungen, aber ich finde den Krimi bisher nicht schlecht. Der Privatdetektiv ist mir sympathisch und es ist spannend, von daher…

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12:30 Uhr:

Inzwischen habe ich gefrühstückt und leider noch nicht weitergelesen. Jetzt werde ich mich mal „vorzeigefähig“ machen und danach dann weiterlesen. Ich will unbedingt wissen, wer jetzt der Mörder war! 😉

Stand: S. 279/304.

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14:00 Uhr:

Ich habe inzwischen immer noch nicht weitergelesen, da ich mit anderen Sachen beschäftigt war. Shame on me! Aber jetzt, wo der Readathon offiziell gestartet ist, wird sich das natürlich ändern!

Introduction Questionnaire:

1) What fine part of the world are you reading from today?

– near Stuttgart, Germany.

2) Which book in your stack are you most looking forward to?
– „Hundert Jahre ungeküsst“ or the first book of the „Pretty little liars“ series. Can’t decide.
3) Which snack are you most looking forward to?
– The pancakes, which I’ll have for dinner today.
4) Tell us a little something about yourself!
– I’m 28 and I’m really looking forward to get to now the end of the crime novel I’m reading at the moment, because I want to know who did it. Desperately! And then I’m curious if those chick lit/fairy tail books are really that good, because I’ve heard a lot of them.
5) If you participated in the last read-a-thon, what’s one thing you’ll do different today? If this is your first read-a-thon, what are you most looking forward to?
– This is the first Readathon I’m taking part of officially, so I’m really excited to have so many hours in which I can just read and dive into the books I’m currently reading. Can’t wait! So I’m off now, reading! 😀
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16:00 Uhr:
Das erste Buch dieses Readathons habe ich beendet. Ich war allerdings auch schon fast am Ende des Buches angelangt. Bisher habe ich 60 Seiten gelesen…das ist etwas wenig. Ich hoffe, es werden noch viele, viele mehr. „Schlossblick“ war echt spannend und auch teilweise witzig, dann wieder sehr ernst, kratzte auch politische Themen an, aber die Auflösung des Mordfalls hat mir nicht so wirklich gefallen. Das fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen. Nun ja.
Was lese ich jetzt nur? Ach, ich glaube, ich fange mit „Hundert Jahre ungeküsst“ von Gabriella Engelmann an. Ich bin schon sehr gespannt, weil ich schon viel Gutes über ihre Märchenadaptionen gehört habe.
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21:00 Uhr:
Ich weiß so langsam wirklich nicht mehr, wo die Zeit geblieben ist. Und ich lese so wenig. Jedenfalls habe ich das Gefühl, ich würde so wenig lesen. Das muss sich in den nächsten zwei Stunden unbedingt ändern! Immerhin hab ich jetzt gegessen und bin geduscht, jetzt sollten keine Ablenkungen mehr anstehen. Das, was ich bisher von „Hundert Jahre ungeküsst“ gelesen habe, gefällt mir ausgesprochen gut. Bisher sind mir fast alle Personen sympathisch und ich bin schon ganz gespannt darauf, zu erfahren, wie es weitergeht.
Beim nächsten Readathon sollte ich mir irgendwie weniger Ablenkung suchen. Im Moment lenkt mich alles ab: Twitter, meine Mitstreiter… 😉 (Obwohl ich es toll finde, zusammen zu lesen! Es ist nur noch damit zu überbieten, sich mit anderen Leuten zu treffen, um gemeinsam zu lesen. Aber ich befürchte, da finde ich zu wenige Leute dazu.)
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23:00 Uhr:
Die letzten beiden Stunden habe ich endlich einmal wieder einige Zeit am Stück gelesen und das war wirklich toll. Ich möchte mein Buch gerade gar nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl es einerseits ein typischer Liebesroman für Jugendliche ist, ist es wirklich gut geschrieben. Ich leide mit den Hauptcharakteren mit, besonders mit René, der die letzten beiden Nächte aus diversen Gründen nicht sonderlich gut geschlafen hat. So langsam werde ich nämlich auch müde…aber nix da! Durchhalten ist das Motto!
Stand: S. 98/274
Gelesen: 157 S.
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0:00 Uhr:
Puh, ich weiß nicht, warum, aber ich bin plötzlich müde. Sehr, sehr müde. Dabei habe ich es letztes Wochenende bis 2 Uhr ausgehalten. Mir scheint, ich werde wirklich alt. Ich schaue mal, wie lange ich noch durchhalte, meine Mitstreiter sind auch alle ins Bett gegangen. Ich werde jetzt noch ein bisschen lesen und mich dann auch mal aufs Ohr hauen.
Stand: S. 120/274
Gelesen: 179 S.
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Sonntag, 28.04., 12:00 Uhr:
So, hiermit ist der Readathon für mich dann auch leider schon vorbei. Ich muss Prioritäten setzen, ich gehe nämlich gleich noch auf ein Mittelalterfest und freue mich schon sehr darauf. 🙂
Heute Morgen im Bett habe ich noch ein bisschen weitergelesen. „Hundert Jahre ungeküsst“ ist echt toll, ich fühle mich prächtig unterhalten und bin fast ein bisschen traurig darüber, dass das Buch bald zuende ist. Aber dann muss ich mir natürlich Nachschub in Sachen Märchenadaptionen von Gabriella Engelmann besorgen! Ich bin ja gespannt, wie sie die anderen Märchen in die moderne Welt versetzt hat. Der Readathon hat mir sehr viel Spaß gemacht und, wenn ich es einrichten kann, werde ich das nächste Mal auf jeden Fall wieder dabei sein!
Stand: S. 192/274
Gelesene Seiten insgesamt: 251 Seiten. – Das ist das nächste Mal auf jeden Fall noch steigerbar! 😀

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[Aktion]: Dewey’s Read-a-Thon

Morgen ist es so weit! Ich mache zum ersten Mal offiziell bei „Dewey’s Read-a-Thon“ mit! Und ich bin schon ganz aufgeregt! Zum Glück nehmen noch zwei liebe Menschen teil, die ich kenne, das motiviert mich dann sicherlich auch noch ein bisschen.

Der „Read-a-thon“ dauert in Deutschland von 14 Uhr am morgigen Samstag bis 14 Uhr am Sonntag, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich am Sonntag wirklich bis 14 Uhr lesen können werde, aber das werde ich dann sehen. Zwischendurch werde ich sicher auch meinen Schlaf brauchen, aber ich bin jetzt schon ganz aufgeregt und gespannt darauf.

Einen „to-read-pile-of-books“ habe ich mir auch schon zurechtgelegt. Hier könnt ihr sehen, welche Bücher mich durch den „Read-a-Thon“ begleiten werden:

Readathon Das werden sein:

Auf meinem Ebook-Reader „Schlossblick“ von Markus Imbsweiler,
„Pretty little liars“, der erste Band der „Pretty little liars“-Reihe von Sara Shepard und „Hundert Jahre ungeküsst“ von Gabriella Engelmann. „Schlossblick“ lese ich momentan und auf die anderen beiden Bücher bin ich sehr gespannt!

Sollte mir der Lesestoff ausgehen, liegt auch noch „Die Saat“ von Fran Ray auf meinem Ebook-Reader bereit.

 

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf morgen!

[Rezension]: Janet Evanovich, „Liebeswunder und Männerzauber“ [ebook]

„Liebeswunder und Männerzauber von Janet Evanovich

Gelesen vom 17.04.2013 bis 18.04.2013

Das erste ebook, das ich jemals ganz gelesen habe. Nachdem letzten Dienstag meinen Sony Reader bei mir ankam, musste ich, sobald ich mein aktuelles Buch ausgelesen hatte, unbedingt ein ebook lesen. Da ich unbedingt einmal in die Reihe um Stephanie Plum reinlesen wollte, der erste Band aber in der Onlinebibliothek meiner Stadtbibliothek leider nicht ausleihbar war, suchte ich mir „Liebeswunder und Männerzauber“ aus, da es eine „between the numbers holiday novella“ ist und ich somit immer noch die Chance habe, die Reihe ab Band 1 in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

In „Liebeswunder und Männerzauber“ taucht Diesel, ein sehr spezieller Freund von Stephanie, wie aus heiterem Himmel in ihrer Wohnung auf und teilt ihr mit, dass sie für die untergetauchte Partnervermittlerin Annie Hart einspringen soll. Stephanie selbst wollte eigentlich nur Annie finden, da sie mit ihr auf beruflicher Ebene noch ein Hühnchen zu rupfen hat, aber da sie hofft, so an die Frau selbst heranzukommen, lässt sich Stephanie wohl oder übel darauf ein, sich um die aktuellen Fälle der Partnervermittlerin zu kümmern.

Doch was vorher so einfach aussah, stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Denn es gibt doch tatsächlich gleich zwei auf der Liste, die gar nicht wollen, dass man ihrem Liebesglück auf die Sprünge hilft. Und auch diejenigen Kunden, die sich nichts sehnlicher wünschen würden, als zusammen mit ihrem Wunschpartner den Valentinstag zu feiern, bereiten Stephanie Kopfzerbrechen. Denn schließlich bleibt ihr nicht mehr viel Zeit bis zum Valentinstag…

Ich hatte von diesem Buch nicht sehr viel erwartet und wurde auch nicht enttäuscht. Stephanie fand ich sehr sympathisch, sie hat ihre ganz eigene Art, mit der sie an die Probleme, die sie lösen soll, herangeht. Sie ist manchmal sehr direkt und vor allem ihre eigene Familie hat es nicht immer leicht mit ihr. Sie stürzt sich mit Übereifer in die Lösung der „Liebesprobleme“ und hat an Annies härtesten Fällen ganz schön zu knabbern. Zum Glück hat sie Diesel an ihrer Seite, der zumindest den Männern unter ihrer Kundschaft den einen oder anderen sehr hilfreichen Tipp in Sachen Frauen geben kann. Nervig findet Stephanie nur, dass Diesel sehr anhänglich ist und immer wieder deutlich macht, wie gerne er nicht jugendfreie Sachen mit ihr anstellen würde.

Ich fand das Buch ganz in Ordnung, vom Hocker gerissen hat es mich allerdings nicht. Die Liebesprobleme, die Annies Kunden zum Teil hatten, hätte ich eher bei pubertierenden Jugendlichen erwartet und nicht bei erwachsenen Menschen. Von Diesel war ich eigentlich eher genervt als belustigt, da er der typische Klischee-Mann ist und sich genau so verhält. Streckenweise war das Buch allerdings doch sehr witzig und brachte mich zum Schmunzeln, besonders die Szenen mit Stephanies Familie fand ich sehr amüsant. Und auch Stephanie selbst war mir sympathisch.

Ich wollte leichte Unterhaltung und das habe ich bekommen. Sonderlich begeistert bin ich nicht, aber vielleicht sind die eigentlichen Bände der Reihe auch besser, als die Sonderbände zu Feiertagen? Band 1 der Stephanie-Plum-Reihe werde ich auf jeden Fall irgendwann noch lesen, vielleicht gefällt dieser mir dann ja ein wenig besser.

Deshalb hier auch nur 2 von 5 Sternen.

Reihenfolge (der „between the numbers holiday novellas“):
Der Winterwundermann (between the numbers holiday novellas #1)
Liebeswunder und Männerzauber (between the numbers holiday novellas #2)
Glücksklee und Koboldküsse (between the numbers holiday novellas #3)

[Rezension]: David Mitchell, „Der Wolkenatlas“

„Der Wolkenatlas“ von David Mitchell

Gelesen vom 09.04.2013 bis 17.04.2013

Mein Freund hatte mir schon eine Zeit lang von diesem Buch vorgeschwärmt und schenkte es mir dann zum Abschluss meines Studiums. Ich war erst wirklich skeptisch und befürchtete, dass das Buch mich vielleicht langweilen würde. Etwas neugierig war ich aber schon darauf und deshalb nahm ich es dann auch endlich einmal zur Hand. Und ich bin so froh, dass ich das getan habe! Was ich alles verpasst hätte, wenn er mich nicht auf dieses Buch gebracht hätte!

Zu Beginn bekommt es der Leser erst einmal mit Adam Ewing, einem Notar, der Ozeanien erforscht, zu tun. Die Schilderungen des ihm bisher unbekannten Landes sind ganz im Stil eines Abenteuerromans und das gefiel mir sehr, sehr gut. Er schafft es schließlich, zusammen mit seinem Freund, einem Arzt, auf einem Schiff mitfahren zu können, wo ihm allerdings ein seltsamer Parasit das Leben schwer macht…

Dann wurde ich förmlich in Robert Frobishers aktuelle Lebenssituation hineingeworfen. Vor seinen Gläubigern flieht er aus dem Fenster eines Hotels aus Großbritannien bis nach Belgien, wo er sich einen großen Komponisten als Mäzen verschafft. Nun ja, zumindest darf er bei dem eigensinnigen, alten Mann wohnen und essen und ihm bei dessen Kompositionen behilflich sein. Alles über seinen Aufenthalt erfährt der Leser in Form von Briefen, die er an seinen Freund Sixsmith schreibt.

Wenig später lernt man dann den ominösen Rufus Sixsmith kennen, Wissenschaftler, der dunklen Machenschaften der Atomlobby auf der Spur ist und dessen Kampf später zu dem einer jungen Journalistin wird.

Dann sind da noch Timothy Cavendish, ein Verleger, der sich nach einigen Irrfahrten plötzlich in einem Seniorenheim wiederfindet, das er nicht so schnell wieder verlassen kann, wie er es gerne möchte und, weiter in der Zukunft, der Klon Sonmi~451, die ein nicht erstrebenswertes Leben in einem Schnellrestaurant der Zukunft fristet und nur geschaffen wurde, um den höhergestellten Menschen zu dienen. Bis eines Tages etwas ungewöhnliches passiert, das ihr ganzes vorprogrammiertes Leben durcheinander wirft.

Bis man sich schließlich in einer postapokalyptischen Welt wiederfindet, in der die Menschen sich wieder mit dem behelfen müssen, was der Lebensraum, der übrig geblieben ist, ihnen bietet. Und hier schließt sich der Kreis. Doch wie das geschieht und wie all die einzelnen Geschichten miteinander zusammenhängen, möchte ich nicht verraten. Lest dieses wundervolle Buch, dann erfahrt ihr es!

Trotz meiner Skepsis zu Beginn hat es mich von der ersten Seite an gepackt und dann bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Hin und wieder blättert man vor, weil man neugierig ist, wie viele einzelne Geschichten da noch so auf einen zukommen und manchmal blättert man auch wieder zurück, da man wissen will, ob man sich an etwas, das zuvor passiert ist, richtig erinnert. Aber eigentlich möchte man einfach nur immer weiter lesen und ich war am Ende traurig, dass das Buch überhaupt enden musste. Ich hätte noch viel länger in diese vielen einzelnen und so vielseitigen Welten eintauchen können.

Auch wenn er eigentlich kein so sympathischer Mensch ist, litt und bangte ich mit Frobisher, verzweifelte zusammen mit Timothy Cavendish und verfolgte mit Spannung die abrupte Wende im Leben der Sonmi~451. Ich mochte alle Charaktere in diesem Buch, ich wollte mehr über sie erfahren, obwohl sie alle so verschieden sind. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wollte ich nur eines nicht mehr: Dass das Buch jemals enden würde. David Mitchell hat viele phantastische Welten erschaffen, sie alle miteinander verknüpft und…lest dieses Buch!

Deshalb gibt es von mir hier auch 5 von 5 Sternen.

 

[Aktion]: Lange Lesenacht

Heute ist es also endlich soweit: Zum 6. Mal und für mich zum ersten Mal, findet die lange Lesenacht statt. Ich bin dabei und werde mit „Immer wieder das Meer“ von Natasa Dragnic beginnen. Ich bin schon sehr gespannt! Mein Sony Reader wird allerdings auch mit von der Partie sein – mal schauen, wie lange ich die Finger von ihm lassen kann. 😉

1. Aufgabe  21:00 Uhr
Zuerst möchten wir natürlich alle wissen, welche Bücher heute Nacht gelesen werden. Also, erzähl mal, welches Buch begleitet dich durch die Nacht? Auf welcher Seite bist du? Wie bist du auf dieses Buch gekommen?

Ich werde jetzt anfangen, „Immer wieder das Meer“ von Nastasa Dragnic zu lesen. Ich werde damit gleich anfangen, von daher bin ich noch auf S. 10. Auf das Buch gekommen bin ich durch vorablesen.de. Seit Sommer 2011 bin ich dort angemeldet und nachdem ich jetzt über ein halbes Jahr lang keine Zeit mehr dafür hatte, habe ich vorletzte Woche dann endlich einmal wieder geschaut, was für Leseproben online sind. Unter den zweien, die ich letztendlich gelesen habe, war auch „Immer wieder das Meer“. Und da ich dazu einen Leseeindruck verfasst habe, drückte mir diesen Donnerstag der Postbote das Buch in die Hand. Gekauft hätte ich es mir wahrscheinlich nicht, aber nach dem Lesen der Leseprobe wollte ich schon wissen, wie es weitergeht, von daher bin ich jetzt mal gespannt…

2. Aufgabe  22:00 Uhr
Du hattest jetzt die Möglichkeit, die Charaktere deines Buches ein bisschen kennenzulernen. Da die Hauptprotagonisten immer im Mittelpunkt stehen, würde ich gern mehr über einen Nebencharakter erfahren. Wer fällt dir spontan ein? Welche Rolle hat er in deinem Buch? Warum gefällt er dir (nicht)?

Hmm…das ist jetzt ein bisschen schwierig. Ich bin mittlerweile auf S. 26 angekommen und sehr viele Charaktere sind im Buch noch nicht vorgekommen. Spontan fällt mir da die Besitzerin der Pension, in der Roberta und ihr Verlobter Marcello für ein paar Tage wohnen, ein. Sie kam nur sehr kurz vor und, als man sie kennenlernt, wirkt sie zumindest auf mich sehr unsympathisch.
Marcello ist während seiner und Robertas Rundreise durch die Toskana krank geworden und liegt mit Fieber im Bett. Man erfährt, dass Roberta bei ihm bleiben wollte, doch die Pensionsbesitzerin nötigte sie schon fast dazu, trotzdem aufzubrechen und sich die Kunstwerke, die sie anschauen wollten, alleine anzusehen. Sie werde sich um Marcello kümmern. Als Roberta aber zurückkommt, überhäuft die Besitzerin der Pension sie mit Vorwürfen, da sie ihren Verlobten einfach allein gelassen habe und sie sich um alles habe kümmern müssen.
Deshalb ist mir dir Frau sehr unsympathisch. Roberta vermutet zwar, dass die Pensionsbesitzerin Liebeskummer habe und deshalb ihren Frust an ihr auslassen müsse, aber ich finde es sehr albern, binnen eines halben Tages seine Meinung komplett zu ändern und jemand anderem dann ein schlechtes Gewissen zu machen.
3. Aufgabe  23:00 Uhr
Eigentlich kommt es auf die inneren Werte an, oder? In dieser Stunde ausnahmsweise mal nicht. Beschreib dein Buchcover mit maximal 3 Worten.
Pärchen, Meer.
#Sonstiges Update: Ich bin jetzt übrigens auf S. 38 und sehr gespannt, wie es weitergeht. Ab jetzt kann ich auch in Ruhe weiterlesen. 🙂
4. Aufgabe  00:00 Uhr
Wenn du genau JETZT in die aktuelle Szene deines Buches eintauchen könntest, wo wärst und was tätest du?
Ich wäre in einem Städtchen in Italien am Hafen. Roberta hat gerade durch Zufall Marcello, ihren ehemaligen Verlobten, wiedergetroffen. Ich würde Roberta dazu drängen, sich bei Marcello zu entschuldigen und ihm zu sagen, dass es ihr leid tut, dass sie damals, als er ins Krankenhaus kam, einfach nach Florenz fuhr, um sich mit einem anderen Mann zu treffen.
5. Aufgabe  01:00 Uhr
In dieser Stunde möchte ICH mal einen Blick in dein Buch werfen. Verrate mir den letzten Satz auf deiner aktuellen Seite.
„War das Liebe?“ (S.113)
#Sonstiges Update: Jetzt bin ich ja doch noch dazu gekommen, etwas mehr zu lesen. Aber ich befürchte, allzu lange werde ich mich nicht mehr wachhalten können. Bisher macht mir die Lesenacht aber wirklich riesigen Spaß! 🙂
6. Aufgabe  02:00 Uhr
An dieser Stelle können wir ruhig schon mal ein Fazit ziehen. Wie gefällt dir dein Buch? Wie viele Seiten hast du insgesamt während unserer Lesenacht gelesen? Kannst du das Buch weiterempfehlen?
Ich kann immer noch nicht so ganz genau sagen, wie mir mein Buch gefällt. Es ist ganz okay, ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es endet und die Zwischenpassagen, bei denen es darum geht, wie eine der drei Schwestern, die Alessandro dann wohl heiraten wird, ihren Hochzeitsmorgen erlebt, machen einen auch neugierig. Allerdings kann ich  bis jetzt wirklich nicht nachvollziehen, was sie alle an diesem Allessandro finden! Ich kann das Buch bisher also eher nicht weiterempfehlen…
Bis jetzt habe ich 170 Seiten gelesen – weniger, als ich erwartet hatte, obwohl ich länger durchgehalten habe, als ich dachte. Die ersten beiden Stunden bin ich nur leider fast gar nicht zum Lesen gekommen.
Es hat jedenfalls sehr, sehr viel Spaß gemacht und ich werde ganz sicher auch noch einmal an einer Lesenacht teilnehmen! Vielen Dank an Anka!
Ich werde jetzt ins Bett gehen und schlafen. 😉

[Rezension]: Andrea Camilleri, „Das Spiel des Patriarchen“

„Das Spiel des Patriarchen. Commissario Montalbanos fünfter Fall“ (Commissario Montalbano #5)

Gelesen vom 06.04.2013 bis 09.04.2013

Ein neuer Fall für Commissario Montalbano. Ein junger Mann wird vor seiner eigenen Haustür erschossen. Und wenig später wird bekannt, dass ein älteres Ehepaar auf einmal spurlos verschwunden ist. Der Sohn ist sehr besorgt und wendet sich schließlich an Montalbano. Der braucht nicht lange, um herauszufinden, dass das Ehepaar und der junge Mann, der ermordet wurde, im selben Haus wohnen. Doch kannten sie sich auch? Immerhin lebte das Ehepaar sehr zurückgezogen und fiel den Nachbarn nur dadurch auf, dass es mit ihnen scheinbar so wenig wie möglich zu tun haben wollte. Der junge Mann hingegen brachte immer wieder verschiedene junge Frauen mit nach hause, was die direkte Nachbarin ziemlich störte.

Zeitgleich muss sich Montalbano mit dem Chef eines Mafiaclans herumärgern, der ihn zu vertraulichen Unterredungen in seine Villa läd und aus dem er nicht so richtig schlau wird. Und dann ist da noch Livia, Montalbanos ewige Verlobte, die nach jedem Telefongespräch mit ihm beleidigt ist – und er weiß überhaupt nicht, warum.

Es macht jedes Mal wieder Spaß, einen Krimi von Andrea Camilleri zu lesen. Obwohl es schon eine ganze Weile her war, dass ich den vorherigen Band der Reihe um Commissario Montalbano gelesen hatte, war ich gleich wieder in dieser tollen Stimmung gefangen, die Camilleri mit seinen Krimis erzeugt. Man könnte meinen, das schließt sich gegenseitig aus – ein Kriminalroman und ein schönes Buch, das einen zum schmunzeln bringt und für wohlige Stimmung sorgt, aber das tut es nicht.

Natürlich geht es um den zu lösenden Kriminalfall, der aber anfangs eher vor sich hin plätschert und dann am Ende eines jeden Buches der Reihe doch noch sehr spannend wird und gelöst wird. Allerdings ist auch die Nebenhandlung der Bücher interessant – man erfährt etwas über Montalbanos sehr spärlich vorhandenem Privatleben, sehr viel davon, was er isst und zumindest für mich wirken diese tollen Beschreibungen des sizilianischen Lebens fast wie Urlaub. Camilleri versteht es, ganze Geschichten fast nur mit Hilfe von Dialogen zu erzählen, was ich bewundernswert finde. Ich mag es, dass er einen Schreibstil besitzt, der einen das Buch in einem Rutsch weglesen lässt, man aber am liebsten noch mehr über den Kommissar und die Menschen, mit denen er bei diesem Fall zu tun hatte, erfahren würde.

Hunger bekomme ich beim Lesen von Montalbanos Fällen auch immer, da seine Haushälterin ihm immer sehr leckere Sachen zum Abendessen da lässt und er in der Mittagspause häufiger essen geht.

Ich habe mich auch vom fünften Fall Commissario Montalbanos sehr gut unterhalten gefühlt und kann diese Krimireihe nur empfehlen!

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Reihenfolge:
Die Form des Wassers (Commissario Montalbano #1)
Der Hund aus Terracotta (Commissario Montalbano #2)
Der Dieb der süßen Dinge (Commissario Montalbano #3)
Die Stimme der Violine (Commissario Montalbano #4)
Das Spiel des Patriarchen (Commissario Montalbano #5)
Der Kavalier der späten Stunde (Commissario Montalbano #6)
Das kalte Lächeln des Meeres (Commissario Montalbano #7)
Die Passion des stillen Rächers (Commissario Montalbano #8)
Die dunkle Wahrheit des Mondes (Commissario Montalbano #9)
Die schwarze Seele des Sommers (Commissario Montalbano #10)
Die Flügel der Sphinx (Commissario Montalbano #11)
Die Spur des Fuchses (Commissario Montalbano #12)
Das Ritual der Rache (Commissario Montalbano #13)
Die Tage des Zweifels (Commissario Montalbano #14)
La danza del gabbiano – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #15)
La caccia al tesoro – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #16)
Il sorriso di Angelica – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #17)
Il gioco degli specchi – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #18)
Una lama di luce – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #19)
Una voce di notte – noch nicht übersetzt erschienen (Commissario Montalbano #20)

[Aktion]: Lange Lesenacht

Heute möchte ich euch mal auf eine Aktion aufmerksam machen: Die lange Lesenacht, die Anka von Ankas Geblubber schon zum sechsten Mal veranstaltet. Ich habe letzte Woche ihren Blog entdeckt und bin so auf diese Aktion aufmerksam geworden. Und da ich am Wochenende darauf bei Dewey’s Read-a-Thon mitmachen werde, dachte ich mir, ein bisschen „Übung“ vorher kann ja nicht schaden.

Bei so einem „Leseevent“ habe ich noch nie „offiziell“ mitgemacht und ich bin jetzt schon sehr gespannt und freue mich auf die lange Lesenacht am Samstag. Ab 21 Uhr wird gelesen, was das Zeug hält. Jede Stunde bekommt man dann von Anka eine Frage, die man zum Wachbleiben beantworten kann. Das wird ganz sicher ein tolles Erlebnis, bei dem man endlich einmal wieder dazu kommt, einige Stunden am Stück zu lesen und sich mit anderen Lesebegeisterten austauschen zu können.

Was ich lesen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich relativ spontan entscheiden. Da es am Samstag sowieso regnen und kälter werden soll, freue ich mich schon darauf, mich mit einem Buch oder meinem neuen E-Reader aufs Sofa kuscheln und lesen zu können. Unter dem Hashtag #Lesenacht werde ich sicher auch ab und zu etwas twittern. Und hier auf meinem Blog werde ich natürlich auch darüber berichten, wie die Lesenacht für mich so verläuft.

Macht ihr auch mit? Wäre das auch etwas für euch?