[Rezension] Kai Meyer, „Arkadien erwacht“

„Arkadien erwacht“ von Kai Meyer

Gelesen vom 26.01.2013 bis 31.01.2013

Auch auf diese Trilogie machte mich eine Freundin aufmerksam. Da ich vor ewigen Zeiten mal ein Buch von Kai Meyer aus der Bibliothek ausgeliehen hatte und ich noch wusste, dass ich das damals ziemlich gut fand, beschloss ich, die Arkadien-Trilogie auch mal zu lesen. Schon der Klappentext klang sehr spannend: Raubtiere, ein Geheimnis, Verfeindete Mafia-Clans, eine „Romeo & Julia“ – Liebesgeschichte? Das musste ich lesen!

Der Anfang erinnerte mich entfernt an „Twilight“, da die Hauptprotagonistin, Rosa, zu ihrer Familie nach Sizilien fliegt, aber ihr gesamtes bisheriges Leben in den USA verbracht hat. Damit hören die Gemeinsamkeiten mit „Twilight“ aber zum Glück auch wieder auf. Im Flugzeug begegnet Rosa Alessandro, der ihr sofort auffällt. Allerdings gehört er dem Mafia-Clan an, mit dem Rosas Familie bis auf den Tod verfeindet ist. Erst kümmert sie das nicht, schließlich möchte sie einfach nur ihr Leben in den USA hinter sich lassen, aber nach und nach kann sie gar nicht mehr anders, als sich in Familienangelegenheiten hineinziehen zu lassen. Denn alle Clans der Cosa Nostra umgibt ein Geheimnis, das noch viel gefährlicher ist, als „nur“ der Mafia anzugehören…

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Anfangs kam ich leider nur nicht einmal eine Stunde am Tag zum Lesen, aber auf der Zugfahrt, die ich dann unternommen habe, habe ich das Buch dann fast gar nicht mehr aus der Hand legen können. Kai Meyer hat einfach einen sehr tollen Schreibstil und die beiden Hauptcharaktere sind sehr interessant. Man möchte von Anfang an unbedingt mehr über sie und ihre Familien erfahren.

Rosa ist eine sehr schwierige junge Frau, aber gerade deshalb war sie mir sofort sympathisch – wenn auch nicht ganz, da sie es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt, aber das gehört wohl bei einem Mitglied einer Familie, die der Cosa Nostra angehört, dazu. Alessandro wirkt ganz anders, nicht so aggressiv und menschenscheu wie Rosa, er war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn es immer wieder Momente gab, an denen Rosa (und somit auch ich) an seiner Loyalität ihr gegenüber zweifelte.

Ich fand es sehr toll, wie der Autor Fantasy-Elemente mit der realen Welt vermischt und einen das als Leser gar nicht stört. Am Anfang hätte ich nie geahnt, in welche Richtung sich dieses Buch entwickeln würde und vor allem fand ich es sehr spannend, das Geschehen aus dem Blickwinkel des einen oder anderen Clans der Cosa Nostra aus zu verfolgen, so etwas in der Art habe ich hier zum ersten Mal gelesen. Ich fand den Auftakt der Trilogie toll und werde die nächsten zwei Bände auf jeden Fall ebenfalls lesen. Ich kann diese Bücher nur empfehlen!

Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Advertisements

2 Gedanken zu “[Rezension] Kai Meyer, „Arkadien erwacht“

  1. Ich habe mich bisher noch nicht durchringen können, ein Buch von Kai Meyer zu lesen. Deine Rezension hat mich aber neugierig gemacht. Ich werde mich dann doch mal herantrauen.

  2. Ich selbst hab vor ewigen Zeiten mal eines seiner Bücher zufällig in meiner Stadtbibliothek entdeckt und fand es gut. Danach habe ich aber auch nie wieder ein Buch von ihm gelesen, bis mir die Arkadien-Trilogie empfohlen wurde.

    Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, die es jetzt nicht alle erfüllen konnte, aber ich fand es echt gut und hadere jetzt nur mit mir, ob ich mir die anderen zwei Bände als Hardcover kaufen soll, oder doch lieber noch warten soll.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s