Montagsfrage #30

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen.

Ziemlich spät bin ich dran mit der Beantwortung der Montagsfrage, aber ich fand die Frage dieser Woche so interessant, dass ich sie auf jeden Fall beantworten wollte.

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Das kommt bei mir ganz darauf an. Wenn ich im Zug sitze und direkt vor mir sitzen Menschen, die sich die ganze Zeit über miteinander unterhalten oder telefonieren, dann komme ich nicht so gut mit Unterbrechungen klar. Wenn ich alle paar Minuten aus dem Lesefluss gerissen werde und das Gefühl habe, jeden Satz zweimal lesen zu müssen, nervt mich das ziemlich.

Manchmal nervt es mich auch, wenn ich unter der Woche jeden Abend nur ein oder auch nur ein halbes Kapitel meines aktuellen Buches lesen kann, bevor mir vor Müdigkeit die Augen zufallen. Gerade wenn das am Anfang eines Buches passiert, komme ich so nicht richtig in die Handlung hinein. Wenn ich aber jeden Abend ein paar Kapitel lesen kann oder auch im Zug einige Kapitel lesen kann, dann stört mich das nicht im Lesefluss und ich finde nach Unterbrechungen leicht wieder in die Handlung zurück.

Wie ist das denn bei euch? Machen euch Untebrechungen gar nichts aus oder ärgern sie euch?

Behind the Screens #1

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Eine Aktion von Annabelle & Philip, (c) des Banners : book-walk

Ich persönlich finde es immer wieder interessant, Wochenrückblicke von anderen Buchbloggern zu lesen. Solche Einträge kann man gar nicht schreiben, ohne etwas persönliches von sich mit einfließen zu lassen. Deshalb dachte ich, mache ich dieses Jahr gerne bei „Behind the Screens“ mit, damit ihr ein bisschen mehr davon erfahrt, mit welcher Person „hinter dem Bildschirm“ ihr es zu tun habt.

1. Wie war deine Woche?
Aufregend. Sehr, sehr aufregend. Und anders als die Wochen davor. Zum einen hatte ich ein Arbeitstreffen, das sehr gut lief und auf dem wir alle mit einem Projekt ein großes Stück weitergekommen sind.
Zum anderen habe mit meinen 32 Jahren letzte Woche endlich mit dem Führerschein angefangen. Und ich war vor der Anmeldung und meiner ersten Theoriestunde so, so aufgeregt. Von daher war meine Woche sehr spannend und ich habe das darauf folgende, entspannte Wochenende sehr genossen.

2. Wenn du Hörbücher hörst, hörst du diese dann eher nebenbei oder konzentrierst du dich voll und ganz darauf?
Ich höre sehr, sehr selten Hörbücher. Eigentlich fast nie. Ich glaube, ich habe in meinen bisherigen Leben erst ganze zwei Hörbücher komplett gehört. Wenn ich Hörbücher höre, dann als Beifahrer (Fahrer geht ja noch nicht), im Zug oder aber bei der Hausarbeit. Aber Hörbücher sind eigentlich echt nicht so meins.

3. Was war dein Wochenhighlight?
Puh, meine Wochenhighights habe ich eigentlich in der Antwort davor schon genannt…dass ich in meiner ersten Theoriestunde war und gemerkt habe, dass das Ganze doch nicht so schlimm ist, wie ich mir immer vorgestellt hatte und dass das Treffen auf der Arbeit so super verlaufen ist.

Wie war eure Woche denn so?

Montagsfrage #29

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen.

Montagsfrage: Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen auslösen?

Hach, das ist doch mal eine sehr schöne Montagsfrage – die ich mal wieder am Dienstag beantworte, da dieser Beitrag hier morgen online gehen wird.
Als ich das letzte Mal in Süddeutschland bei meinen Eltern war, fielen mir meine alten Bilderbücher in die Hände. Janoschs Geschichten vom kleinen Bär und dem kleinen Tiger, die meine Eltern mir vorlasen, damit sie mich nebenher füttern konnten.
Deshalb findet man auch noch Breispuren in „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“, „Post für den Tiger“ oder „Oh wie schön ist Panama“.

Als ich diese Bücher nur sah, wusste ich, ich muss sie mitnehmen. In mein neues Zuhause. Weil diese Bücher zu mir gehören. Für immer. Und weil ich sie meinem Freund vorlesen möchte, weil es nicht sein darf, dass er diese tollen Geschichten gar nicht kennt. Und das habe ich getan. Ich nahm sie mit und ich las eines nach dem anderen meinem Freund vor. Schon nach dem ersten Satz hatte ich ein Gefühl des „Nach-hause-Kommens“. Und ich wusste ganz genau, dass ich früher davon träumte, auch so ein gemütliches kleines Häuschen an einem Fluss zu haben und einen Freund, der auf mich aufpasst – wie Bär und Tiger.

An welche Bücher habt ihr besondere Erinnerungen?

Montagsfrage [28]

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Svenja von Buchfresserchen.

Montagsfrage: Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Ich weiß nicht, der wievielte Versuch das hier ist, meinen Bücherblog wiederzubeleben. Aber ich versuche es einfach noch einmal. Weil mir das Bloggen fehlt. Weil mir das Bloggen über Bücher fehlt. Und weil mir in der zweiten Hälfte des letzten Jahres etwas über mich und Challenges und Druck und Freizeitstress klar geworden ist.
Dazu werde ich auch noch etwas schreiben, aber da es jetzt schon wieder nach 22 Uhr ist und ich mich gleich unbedingt noch in mein Bett kuscheln und ein, zwei Kapitel lesen möchte (ihr kennt das!), verschiebe ich das noch eine Weile.

Eigentlich beantwortet das auch schon die Montagsfrage. Ich blogge spontan. Sehr spontan. Es gab auch schon eine Zeit, in der ich zwei oder drei Beiträge vorausgeplant hatte, die innerhalb der laufenden Woche dann online gingen. Das nimmt einem viel Druck, da der Blog ja auch gepflegt und mit Beiträgen gefüttert werden will, es nimmt einem aber auch Spontanität.

Deshalb würde ich sagen: teils, teils. Es ist schön, wenn ich soweit organisiert bin, dass ich Beiträge vorausplanen kann, aber ich schiebe dann auch mal einen Beitrag dazwischen, wenn mir gerade einfach danach ist. Und wenn ich mich so gar nicht dazu überwinden kann, zu bloggen oder anderes dagegen spricht, blogge ich eben eine Zeit lang gar nicht.

Wie sieht das denn bei euch aus? Plant ihr alles durch oder bloggt ihr lieber spontan?

[Aktion]: #Leseparty & #Readathon

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Off-Topic: Das hier ist übrigens mein 200ter Post – wow! 😉

Samstag, 22. Oktober
So, heute morgen habe ich es dann während der #Leseparty auch mal geschafft, etwas zu lesen. 😉
Im Ernst, am Donnerstag war ich nach der Arbeit von anderen Dingen abgelenkt und bin danach nur noch müde ins Bett gefallen und am Freitag war es genau dasselbe Spiel! Es ist schrecklich mit mir!
Aber dafür habe ich mir, nachdem ich heute dafür, wann ich eingeschlafen war, viel zu früh aufwachte, sofort mein Buch geschnappt und zu lesen begonnen.

Passend hierzu werde ich euch auch gleich einige Fragen beantworten, die Jess zur #Leseparty gestellt hat:

Mit welchem Buch startet ihr in die #Leseparty? Welche Bücher nehmt ihr euch vor?

Ich war bei Beginn der #Leseparty mitten in „Scherbenseele“ von Erik Axl Sund, besser gesagt auf Seite 310. Vorgenommen habe ich mir auf jeden Fall noch „Bilder deiner großen Liebe“ von Wolfgang Herrndorf. Ich lasse es diesmal ruhig angehen und nehme mir nicht zuviel vor, weil das in den vergangenen Readathons oder Lesenächten immer nach hinten losgegangen ist und mich eher demotiviert hat.

Welche drei Bücher wollt ihr euch demnächst unbedingt kaufen?

Hmm, da ich mir erst einige Bücher gekauft habe, beantworte ich diese Frage eher für die nächsten drei Bücher, die ich ausleihen möchte: das wären dann die ersten drei Teile der Frieda-Klein-Reihe von Nicci French, da mir eine liebe Kollegin diese Reihe sehr ans Herz gelegt hat und ich jetzt sehr gespannt bin!

Heute wollen wir von euch wissen, welches Buch euch zuletzt so richtig begeistert hat? 

So richtig hin und weg war ich von „Eins“ von Sarah Crossan. Dieses Buch habe ich innerhalb von zwei Stunden verschlungen. Und ich bin so froh, dass mich eine unserer Schülerpraktikantinnen darauf aufmerksam gemacht hat. Es ist so toll und witzig, aber auch traurig und hach…jeder sollte es lesen!

Lest ihr auch gerne Liebesromane oder Bücher für’s Herz? Oder ist das gar nichts für euch? Was könnt ihr hier besonders empfehlen?

Liebesromane lese ich auch, aber eher selten. Ich habe es lieber, wenn ich Fantasy oder ein anderes Genre lese und darin eine Liebesgeschichte vorkommt, die wunderschön, vielleicht auch traurig ist und nicht zu kitschig.

Was lest ihr gerade? Beschreibt eure aktuelle Lektüre mit max. drei Stichwörtern.

Da ich heute die meiste Zeit über „Scherbenseele“ gelesen habe: Düster. Schockierend. Schrecklich.

Da ich leider keine Bücher, die in den Niederladen spielen, empfehlen kann, da ich noch nicht so viele gelesen habe, mache ich gleich mit der nächsten Frage weiter:

Habt ihr besondere Lesemacken oder Lesegewohnheiten? 

Ich bevorzuge beim Lesen absolute Stille. Ich verstehe nicht, wie man, während man liest, Musik hören kann. Ich würde dann gar nichts mehr davon behalten können, was ich gelesen habe. Und ich kann nicht im Auto und nicht im Bus lesen, da mir sonst schlecht wird. Das finde ich wirklich jammerschade. Und deshalb fahre ich auch lieber mit dem Zug, da ich dann zum Lesen komme.

Welchen Blog (egal ob Buch oder anderer Blog) habt ihr während der #Leseparty neu für euch entdeckt?

Oh, das waren schon ein paar. Nachdem ich ihr schon länger auf Twitter und Instagram folge, habe ich es endlich geschafft, mal auf dem Blog von Fraencis Daencis vorbeizuschauen und fühle mich wirklich wohl dort. Den Blog „Goldblatt“ von Rebecca habe ich heute entdeckt und finde ihn toll, genau wie den Blog „kunterbunteflaschenpost“, der wirklich toll gestaltet ist.

So, und jetzt werde ich mich erstmal wieder „Bilder deiner großen Liebe“ von Wolfgang Herrndorf widmen, das ich vorhin begonnen habe. Mal schauen, wie weit ich noch komme, bevor mir die Augen zufallen. Ihr werdet dann morgen wieder von mir lesen.

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[Aktion]: #Leseparty

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Ja, ich lebe noch. Seit August war dieser Blog hier verwaist, aber dazu werde ich noch einen gesonderten Post verfassen.
Hier wird es bald wieder mehr zu sehen und zu lesen geben, denn dass „Dewey’s Readathon“ und die Leseparty als Alternative zur Buchmesse zeitgleich stattfinden, bzw. sich überschneiden, nehme ich zum Anlass, wieder ins Bloggen zurück zu finden.
Ein paar Dinge haben mir die Lust am Bloggen verleidet, aber dank einiger Entscheidungen ist sie jetzt wieder da, yay!

Ich werde also an Jess‘ von Primaballerinas‘ Bücher und Petzis Leseparty teilnehmen und freue mich schon so sehr darauf. Genau dieses Wochenende passt es mir gut und ich habe mich ewig nicht mehr stundenlang aufs Sofa gekuschelt um zu lesen. Und genau das werde ich am Wochenende tun.

Moment, die Leseparty startet doch aber schon morgen?! werdet ihr jetzt sicher denken und: ja, dem ist so. Da Donnerstag und Freitag aber ganz normale Arbeitstage für mich sein werden, muss ich sehen, wieviel Lesezeit ich mir an diesen Tagen nehmen kann. Am Freitag wird es sicher mehr werden als am Donnerstag.

Und am Samstag um 14 Uhr startet dann ja auch schon „Dewey’s Readathon“, bei dem ich dieses Mal auch wieder dabei bin. Long story short: Hier wird ab Donnerstag wieder gelesen was das Zeug hält und ihr bekommt meine Updates natürlich zeitnah auf dem Blog zu sehen. Ich bin schon gespannt, was die liebe Jess sich so für uns ausgedacht hat und freue mich auch schon darauf, wieder die Fragen zum Readathon hier auf dem Blog zu beantworten. Wenn ihr euch zu einer der beiden Aktionen noch anmelden möchtet, könnt ihr das natürlich noch tun!

Wer nimmt von euch denn an Readathon oder der Leseparty teil? Seid ihr auch schon so aufgeregt wie ich?

[Rezension]: „Vierundzwanzig Stunden“ von Guillaume Musso

Lesegrund
Tjaa…gute Frage. Es ist ein Buch von Guillaume Musso, auf dessen Bücher ich durch die liebe Kossi gestoßen bin? Und ich war sehr neugierig auf dieses Buch – ich glaube, das sind Gründe genug. 😉

Worum geht es?
Arthur Costello erbt von seinem Vater ausgerechnet den alten Leuchtturm auf Cape Cod. Aber auch das nur unter zwei Bedingungen: Er darf den Leuchtturm und das angrenzende Häuschen auf keinen Fall verkaufen. Und er darf die Tür, die Arthurs Vater vor vielen Jahren zumauerte und die zu einem geheimen Raum führt, auf keinen Fall öffnen…

Schreibstil
Ich mag Mussos Schreibstil. Er lässt sich leicht lesen und bei jedem Kapitel hatte zumindest ich das Bedürfnis, sofort weiterlesen zu wollen.

Negatives
Ich glaube, das Ende der Handlung habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber das sehe ich nicht unbedingt negativ, das liegt vermutlich eher an mir und nicht am Buch. Außerdem finde ich es toll, wenn einen ein Buch somit auch nachdem man es gelesen hat, nicht loslässt und man weiter darüber nachdenkt.

Positives
Musso schreibt so spannend, dass man als Leser sofort in der Handlung drin ist. Außerdem legt man das Buch nur ungern zur Seite, da man aufgrund der Dynamik einfach immer weiterlesen möchte. Ich konnte mich auch sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen, seine Gefühle und seine Denkweise nachvollziehen. Ich habe wirklich sehr mit Arthur und seiner scheinbar auswegslosen Situation mitgelitten.

Fazit
Ich war ja so neugierig auf dieses Buch, da ich „Nacht im Central Park“, das erste Buch Mussos, das ich je gelesen habe, gut fand, es mich aber noch nicht so vollständig überzeugen konnte. Deshalb wollte ich es unbedingt noch einmal versuchen. „Vierundzwanzig Stunden“ war glaube ich genau das richtige Buch dafür. Die Handlung hat mich teilweise etwas an „Die Frau des Zeitreisenden“ erinnert und passte perfekt in dieses Liebe-aber-hauptsächlich-Thriller-Genre von Mussos Büchern.
Ich habe Blut geleckt und will mehr! Das war definitiv nicht das letzte Buch von Guillaume Musso, das ich gelesen habe.